„Midnight Specials“: Zelt über die Bühne gehoben. Trotz Zelten und Ponchos mussten die „Midnight Specials“ schließlich zu spielen aufhören.

Von Reinhard Hofbauer. Erstellt am 03. August 2021 (13:38)
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Die „Midnight Specials“ spielten ein Open Air-Konzert in Bärnkopf: Gernot Hochstöger, Michael Loidl, Leo Fries und Georg Haider (v. l.).
Reinhard Hofbauer

Zu einem Open Air-Konzert im Pfarrgarten in Bärnkopf luden die „Midnight Specials“ am 31. Juli ein.

Die Band besteht aus Sänger Leo Fries aus Roiten, Schlagzeuger Michael Loidl aus Zwettl, Gitarrist Gernot Hochstöger aus Bärnkopf – diese drei Musiker spielen auch bei den bekannteren „Rock Rittern“ zusammen – und Bassist Georg Haider aus Bärnkopf.

Ihr Repertoire umfasst hauptsächlich Rock- und Pop-Hits, wie von CCR und AC/DC, aber auch einige Songs aus den Bereichen Country und Rock‘n‘Roll. Auch zwei deutsche Titel waren zu hören: „Feuer“ und „Marmor, Stein und Eisen bricht“ in einer rockigen Version.

Leo Fries meinte nach den ersten Songs: „Das ist schon ein gemütlicher Abend, und das Wetter hält auch aus.“ Doch er sollte sich täuschen, denn in der Pause begann es zu regnen. Für diesen Fall war man aber bestens vorbereitet: Ein Zelt für die Musiker und deren Instrumente und Technik stand bereits fertig aufgebaut hinter dem Pfarrhof und wurde über die Bühne gehoben. Auch für die Gäste wurden blitzschnell zwei Zelte aufgebaut und Regenponchos ausgeteilt.

Georg Haider dankte „allen, die das möglich gemacht haben“, wie dem Tennisclub Bärnkopf für die Zurverfügungstellung der Zelte. Da der Regen stärker wurde, musste das großartige Konzert schließlich dennoch abgebrochen werden.

Die Band schafft es sensationell, die Songs originalgetreu nachzuspielen. Leo Fries ist bekannt für seine prägnante, raue Rockstimme, die er mehreren Bands verleiht. Gernot Hochstöger konnte sein herausragendes Können an der E-Gitarre bei einigen Solos zeigen, etwa bei „Knocking on heaven’s door“, „Cocaine“ oder „Purple Rain“. Bei „Ain‘t no sunshine“ spielte Georg Haider ein Bass-Solo, und Michael Loidl brillierte bei einem Drum-Solo, das in den Beatles-Klassiker „Come together“ eingebaut wurde. Damit beendeten die Musiker das Konzert.

Trotz strömenden Regens verlangten die Zuhörer nach einer Zugabe, die mit „Sweet child of mine“ auch erfüllt wurde.