Bezirk Zwettl: Kein Verschnaufen für unsere Floriani. Nach dem Unwetter vergangenes Wochenende mussten erneut Wehren ausrücken. In Limbach stürzte ein Baum auf eine Hütte.

Von Sebastian Dangl. Erstellt am 26. Juli 2021 (15:29)
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In Limbach stürzte ein Baum aufgrund des Sturmes auf eine Gartenhütte.
Feuerwehr Zwettl-Stadt, Feuerwehr Zwettl-Stadt

Keine Verschaufspause für die Feuerwehren im Bezirk Zwettl. Stand vergangene Woche mancherorts noch die Hochwasserbekämpfung auf dem Plan, fegten am Sonntag Gewitter mitsamt Sturmböen über das Land. Der heftige Wind war dieses Mal auch der Grund für rund zehn Feuerwehreinsätze im Bezirk. Sieben Wehren waren insgesamt im Einsatz.

Am heftigsten erwischte es laut Bezirksfeuerwehrkommandant Ewald Edelmaier die Gegenden rund um Groß Gerungs und Schweiggers. In Limbach stürzte ein Baum auf eine Gartenhütte. Die Feuerwehr Zwettl war hier im Einsatz. Gemeinsam mit der Feuerwehr Limbach konnte der Baum beseitigt werden.

Mehrerorts stürzten zudem Bäume auf die Straße und wurden so zu gefährlichen Verkehrshindernissen. Unter anderem in Großreichenbach mussten die Floriani deshalb ausrücken. Dort wurde es besonders gefährlich. Der Sturm riss ein Stück eines Daches ab. Weitere Einsätze betrafen Echsenbach, Nonndorf und Oberkirchen.

Vorgewarnt und einsatzbereit

„Die Einsätze waren zum Glück alle eher im kleinen Rahmen“, schildert Edelmaier. Aufgrund der Wetterdaten sei man schon vorgewarnt und einsatzbereit gewesen. „Der Niederschlag war dieses Mal eigentlich kein Problem. Die Schäden entstanden alle durch den Wind“, berichtet der Bezirkskommandant. Seinen Schätzungen nach waren im ganzen Bezirk rund 80 Mann im Einsatz.