Alumni Kurt Hofer: "Mister Dreh & Trink". Der FH-Absolvent schreibt die Geschichte der bunten Flaschen weiter

Von Red. Wr. Neustadt. Erstellt am 16. Juni 2021 (12:58)
KurtHofer
Kurt Hofer
Klosterquell

Wer kennt sie nicht? Die kleinen bunten Plastikflaschen in den Farben Rot, Blau, Grün oder Weiß, die unter dem Namen „Dreh und Trink“ bekannt sind und überall in den heimischen Supermarktregalen stehen. Kurt Hofer, der an der FH Wiener Neustadt erfolgreich wirtschaftsberatende Berufe studierte, ist Eigentümer von „Klosterquell“, führt die Erfolgsgeschichte von „Dreh und Trink“ in Gutenstein in zweiter Generation weiter.

Das Erfolgsrezept der Kultmarke „Dreh und Trink“ ist relativ einfach erklärt: Ein einzigartiger Drehverschluss, 85 Prozent natürliches Gebirgsquellwasser vom Schneeberg sowie der fruchtig-frische Geschmack – und all das produziert in Gutenstein. Und getrunken wird „Dreh und Trink“ nicht nur hierzulande, sondern in über 20 Ländern weltweit. 45 Millionen Flaschen werden jährlich produziert – in China etwa heißt das einzigartige Kindergetränk „Xuan Xuan Le“.

Unternehmer zu sein bedeute „viel Energie und Zeit für das Unternehmen aufzuwenden“, meint Hofer im Gespräch. „Der Vorteil, ein Familienunternehmen zu leiten, bedeutet, dass man sich und seinen Mitarbeitern langfristigere Ziele setzen kann. Diese dann auch zu erreichen, erfüllt einen mit Stolz. Mein Vater war mir da stets ein guter Wegweiser!“ Der habe ihn auch auf die Idee gebracht, an der FH Wiener Neustadt zu studieren, erzählt er – und würde ein Studium auch jedem wärmstens empfehlen: Vieles spreche für ein Studium dort, „an vorderster Stelle steht meines Erachtens zweifelsohne die ausgezeichnete Ausbildung mit Praxisnähe, da eilt der FH ein exzellenter Ruf voraus.“

Angesprochen auf die Umwelt- und Klimadebatte, angestoßen durch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg – und auf das Thema Plastikflaschen – meint Hofer, nachhaltiges Handeln habe in seinem Unternehmen einen „hohen Stellenwert“. Hofer: „Dies fängt bei der Vermeidung von Abfällen während des Produktionsprozesses an – anfallende Randteile werden direkt am Standort regranuliert und wieder zu ,Dreh und Trink‘-Flaschen verarbeitet. Und setzt sich in unserer neuen Rezeptur, die Anfang dieses Jahres eingeführt wurde, fort.“ Und bei ebendieser Rezeptur sei es gelungen, den Zuckergehalt um mindestens 30 Prozent zu reduzieren, wie Hofer nicht ohne Stolz erzählt: „Die Zutatenliste ist kurz und einfach: Quellwasser aus Gutenstein, Fruchtsaftkonzentrat, Rübenzucker und natürliche Aromen. Dieser Eingriff in die Rezeptur war ein Meilenstein für uns.“

Abseits der alltäglichen Arbeit fördert das Familienunternehmen übrigens auch Vereine im Kinder- und Jugendbereich und engagiert sich ebenso als Partner vieler Kinderveranstaltungen. Zudem werden von dem Betrieb auch immer wieder karitative Projekte unterstützt.