Groß Sieghartser Ärzte arbeiten bei Imfpung zusammen. Über 2.900 Covid-Schutzimpfungen werden bis Mitte Juli in der Ordination der Groß Sieghartser Hausärztin Angelika Pallisch durchgeführt worden sein.

Von Red. Waidhofen. Erstellt am 17. Juni 2021 (11:46)
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Hausärztin Angelika Pallisch mit Peter Werle und Helmut Köck.
Usercontent, Franz Irschik

Um im Juni und Juli das Tempo weiter zu erhöhen, unterstützen die langjährigen Kassenärzte Helmut Köck (heute Wahlarzt) und Peter Werle (heute im aktiven Ruhestand) Pallisch jeweils einen Vormittag pro Woche als Impfärzte.

In den kommenden drei Wochen sind jeweils 250 Impftermine mit dem Pfizer-Impfstoff vorgesehen, dazu kommen noch Impfungen mit dem Johnson&Johnson-Impfstoff, die jedoch aufgrund der derzeitigen Lieferschwierigkeiten des Herstellers nur in geringer Zahl verfügbar und nicht gut vorausplanbar sind. Die Nachfrage nach Impfterminen sei enorm, heißt es aus der Praxis. Derzeit gibt es keine freien Termine. Wenn einzelne Personen ihre Impftermine absagen, weil sie etwa bei betrieblichen Impfungen geimpft wurden, kommen Leute von der internen Warteliste zum Zug.

Am gefragtesten ist der Pfizer-Impfstoff, hier habe bisher noch niemand die Impfung abgelehnt. Bei Johnson&Johnson gäbe es eine kleine Minderheit, die sich nicht damit impfen lassen will, aber auch eine kleine Zahl an Personen, die genau diesen Impfstoff haben will, weil damit nur ein Mal geimpft werden muss und nicht wie bei den übrigen Impfstoffen zweimal. 

Nach eigener Rechnung gehört die Ordination von Angelika Pallisch zu den leistungsstärksten hausärztlichen Impfstellen in Niederösterreich. Der Durchschnitt im Vergleichszeitraum seit Beginn der Impfkampagne liege bei 1.000 Impfungen pro Ordination, da liegt Pallisch weit drüber. Damit die regulären Hausarzt-Patienten durch das Impfen nicht warten müssen, wird außerhalb der normalen Ordinationszeiten geimpft. Ohne die Unterstützung der beiden Kollegen in den kommenden Wochen würde es aber trotzdem nicht gehen, denn es muss ja nicht nur die Spritze verabreicht werden, sondern es sind auch Aufklärungsgespräche mit allen Impfwilligen zu führen.