Rotary Wissenschaftspreis: „Ein Leben nach Werten“. Bereits zum siebenten Mal wurde der Rotary Wissenschaftspreis in Kooperation mit der FH Tulln an Studierende übergeben.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 15. Juni 2021 (16:59)
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Ferdinand Auhser, Präsident des Rotary Club Tulln, Vanessa Scheffenacker (3. Preis), Klemens Kremser (1. Preis), Mathias Deuts (2. Preis) und Bürgermeister Peter Eisenschenk bei der Verleihung.
Urbanitsch, Urbanitsch

Die Finanzierung der Preise, die normalerweise über Golfturniere läuft, wurde heuer Corona-bedingt durch privates Sponsering der Rotarier möglich gemacht. Ferdinand Auhser, Präsident des Rotary Club Tulln, der in seiner Festrede die Hintergründe und Entstehung der Rotary Clubs auch auf philosophischer Ebene beleuchtete, zitierte Kant und Co: „Wissenwollen ist zutiefst menschlich.“ Auhser weiter: „Es ist eine große Ehre, hier mitmachen zu dürfen, damit Freude am Forschen bleibt und zu einer fröhlichen Wissenschaft wird.“

Es gab 20 wissenschaftlich hervorragende Einreichungen, die von einer rotarischen und einer Fachjury begutachtet wurden. Ausschlaggebend für die Beurteilung waren die rotarischen Prinzipien, der Innovationsgrad und die allgemeine Verständlichkeit.

„Die Freude am Forschen wird zu einer fröhlichen Wissenschaft.“ Ferdinand Auhser

Einstimmig ging der erste Preis an Klemens Kremser, der innovative Recyclingsstrategien für Schlacke und Asche entwickelte.

Über den zweiten Preis freute sich Mathias Deuts. Er befasste sich mit einer biobasierten Verbundplatte aus Hanf und Holz.

Der dritte Preis ging an Vanessa Scheffenacker. Sie entdeckte eine neue Pilzspezies, die eine, bis jetzt unentdeckte antimikrobielle Substanz produziert.

Bürgermeister Peter Eisenschenk dankte und gratulierte den Studierenden und sprach von der Wichtigkeit eines Lebens nach Werten, „gesellschaftliche Pflege braucht wertorientiertes Handeln.“

Festredner IFA Tulln Leiter Rudolf Krska betonte, dass durch Corona die ganze Welt Interesse an der Naturwissenschaft zeige. Er sprach von einem „Quantensprung, ein best of der Synergien und interdisziplinäre Kooperation.“ Rudolf Krska gratulierte den Studierenden zum rotarischen Wissenschaftspreis und fügte hinzu: „Bleiben Sie kritisch, wachsam und neugierig.“