Der Schwerverkehr nimmt zu. Gemeinde Himberg brachte einen Antrag zur Evaluierung der derzeitigen Verkehrssituation auf der Schwechaterstraße ein. Bürgermeister Wendl will die Bevölkerung entlasten.

Erstellt am 14. Juni 2021 (16:03) – Anzeige
Schwerverkehr
Bürgermeister Ernst Wendl (Mitte) will sich für die Anliegen der verkehrsgeplagten Anrainer einsetzen.
Gemeinde

Schon seit einiger Zeit wird die Gemeindevertretung von der Pellendorfer Bevölkerung mit der Problematik konfrontiert, dass der Schwerverkehr auf der Schwechaterstraße (Landestraße L 2003) kontinuierlich zunimmt.

Bei der Abfahrt „Schwechat Süd“ der S1, beim Kreisverkehr Richtung Zwölfaxing sind entsprechende Hinweisschilder hinsichtlich LKW-Verkehr größer 3,5 Tonnen Richtung Zwölfaxing und Pellendorf angebracht. Diese Hinweisschilder wurden im Zuge der Errichtung der Ortsumfahrung Himberg und weitere im Zuge der Errichtung der Schnellstraße S1 verordnet und montiert.

Ob die Verkehrslösungen noch nach dem Verkehrsaufkommen der heutigen Zeit zumutbar sind, ist dringend zu überprüfen. Ebenso bedarf es Kontrollen der Exekutive, ob diese Landesstraße L2003 durch Zwölfaxing und Pellendorf tatsächlich nur von jenen Verkehrsteilnehmern des Schwerverkehrs benützt wird, welche auch dazu berechtigt sind.

Titz Bau
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Daher hat die Gemeinde Himberg bei der Verkehrsbehörde, Bezirkshauptmannschaft Bruck/Leitha, einen Antrag auf Überprüfung und „Evaluierung“ der derzeitigen Verkehrssituation eingebracht. Es ist wichtig, die angeordneten Verkehrsmaßnahmen kritisch zu prüfen und Adaptierungsmaßnahmen zur Reduktion des Schwerverkehrs aus Pellendorf anzuordnen.

Ziel ist es den Schwerverkehr verstärkt auf die S1 zu drängen und die Ortsdurchfahrten zu entlasten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine gemeinsame abgestimmte Vorgehensweise der Bezirkshauptmannschaft, der Verkehrssachverständigen des Landes NÖ, der Exekutive und der Gemeinde notwendig. Diese einvernehmliche Lösung muss dann auch von der Exekutive überwacht werden. „Auch wenn die Ortsumfahrung Zwölfaxing-Pellendorf rechtlich beschlossen ist, dauert die Realisierung noch einige Jahre. Daher wäre es wichtig, die Bevölkerung gerade in Pellendorf vom Schwerverkehr zu entlasten“, so Bürgermeister Ernst Wendl.