Der neue Hyundai Bayon jetzt bei Inter-Car Strasshof. Konkurrenz im eigenen Haus: Der Bayon hat fast die gleichen Abmessungen wie der Kona. Egal. Fazit nach dem ersten Kennenlernen: Erfolg programmiert!

Erstellt am 15. Juni 2021 (11:21) – Anzeige
Hyundai
Als echter SUV bietet der Bayon eine Bodenfreiheit von bis zu 183 Millimeter – und das kann sich echt sehen lassen! Zum Aus
Hyundai/Stefan Gruber

Zuerst zum Namen Bayon: Er wurde abgeleitet von der südwestfranzösischen Stadt Bayonne. Zwischen der Atlantikküste und den Pyrenäen gelegen, das Ziel für sportliche Menschen, die sich für Aktivitäten wie Segeln oder Wandern begeistern – „passend zum Lifestyle-Charakter des neuen Modells“, so die Hyundai-Leute.

Der Bayon zeichnet sich durch ein kompaktes Äußeres und einen geräumigen Innenraum aus. Seine SmartSense-Sicherheitssysteme und intelligenten Konnektivitätsfunktionen heben ihn in seinem Segment hervor …“ Rasin Kamali, Pressesprecher Hyundai Österreich

Da der Bayon für den europäischen Markt konzipiert ist, entschied man sich zudem bewusst für einen europäischen Namen. Der komplett neue Bayon ist ein fünftüriger/fünfsitziger SUV – auf Basis des i20. 4,18 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1,49 Meter hoch (1,50 mit 17-Zöllern), der Radstand kommt auf 2,58 Meter.

Ein kompakter Wagen, der innen mit einem guten Platzangebot (auch im Fond) überzeugt. An Materialien und deren Verarbeitung ist ebenfalls nichts auszusetzen. Auch nicht schlecht: das Kofferraumvolumen – mindestens 411, maximal 1.205 Liter. Drei Benzinmotoren stehen (zum Start) zur Auswahl: ein 1,2,-Liter-Vierzylinder-Sauger mit 84 PS, ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 100 PS und ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 48-Volt-Mildhybrid-Technologie, der auf 120 PS kommt (185 km/h schnell).

Als erster SUV von Hyundai verfügt der Bayon (und zwar der stärkste Benziner – beim Doppelkupplungsgetriebe für alle Fahrmodi und beim intelligenten Schaltgetriebe mit elektronisch geregelter Kupplung im Sportmodus) über die Zwischengasfunktion Rev Matching, die norma lerweise nur den Hochleistungsmodellen vorbehalten ist.

Rev Matching passt beim Herunterschalten mit Zwischengas automatisch das Drehzahlniveau des Motors an die Geschwindigkeit der Getriebeeingangswelle an und ermöglicht so schnellere Gangwechsel. Ob es den Bayon auch als Hybrid oder Elektro geben wird (so wie es beim Kona der Fall ist), wird aktuell nicht beantwortet.

Erster Fahreindruck: Man steigt ein, man kennt sich sofort aus, man fühlt sich sofort wohl. Das Fahrwerk ist in die Kategorie „unspektakulär“ einzuordnen, was bitte nicht negativ gemeint ist, einfach ein gutmütiges Fahrwerk, ohne böse Überraschungen.

Unsere ersten Testkilometer auf der A4 und durch das Leithagebirge machten Spaß, mit dem 100-PS-Motor ist man auf keinen Fall untermotorisiert. Ein flotter Typ – optisch wie fahrerisch!