Lisa Kastenhofer verwirklicht ihren Maler-Traum. Was alles möglich ist, wenn man Zweifel überwindet, sich nicht unterkriegen lässt und sich für seine Passion einsetzt, verbildlicht uns der Werdegang der talentierten Künstlerin Lisa Kastenhofer. Weil sie im entscheidenden Moment an sich geglaubt hat, konnte sie ihre Erfüllung finden und nun ihre Welt malen, wie sie ihr gefällt – nämlich mit ganz viel bunter Farbe und Pinsel auf Leinwand. #glaubandich

Erstellt am 04. August 2021 (00:00) – Anzeige
Lisa Kastenhofer #glaubandich
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Die #glaubandich-Geschichte der Mostviertler Volksschullehrerin und begnadeten Künstlerin Lisa Kastenhofer beginnt schon früh in ihrer Kindheit, nämlich ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als sie gemeinsam mit ihrem kunstschaffenden Papa mit Acrylfarben ein Bild malt.

Seine Leidenschaft für die Kunst des Malens hat sich sofort auf Lisa übertragen, von ihm lernt sie auch den Blick für’s Wesentliche und für Details. Sämtliche Erklärungen über Farbzusammensetzungen, Licht, Schatten, Formen und Perspektiven hat sie damals schon verinnerlicht und bringt sie nun selbst zur Anwendung.

Doch das wohl wichtigste Learning, das sie bis heute prägt und motiviert, war jenes, dass sie immer zu ihrer Kunst stehen und sich niemals durch kritische Stimmen von ihrer Passion abhalten lassen soll. Doch das war gar nicht mal so einfach. Schon im Schulunterricht wurde sie immer wieder vom Lehrpersonal in ihrer künstlerischen Freiheit und Kreativität stark eingeschränkt und zurechtgewiesen.

Als ob das nicht genug wäre, wurde ihr später das angestrebte künstlerische Studium auch noch ausgeredet, mit solch einer unkonventionellen Ausbildung könne man schließlich nur schwer über die Runden kommen. Unter diesen Umständen ist es wirklich nicht verwunderlich, dass Lisa ihre Pläne für’s Kunststudium schnell wieder verwarf und sich stattdessen für ein gutbürgerliches Studium der Pädagogik entschied – jedoch nicht ganz ohne Hintergedanken.

Wenn sie früher schon so von ihren LehrerInnen ausgebremst wurde, dann möchte sie wenigstens bei ihren SchülerInnen genau das Gegenteil bewirken und sie fördern und unterstützen, so gut es geht. Mit diesem Ziel vor Augen absolvierte sie im Laufe ihres Studiums ein Auslandssemester in Holland, bei dem sie auch ihre Liebe zur Malerei wiederentdeckte und somit wieder vermehrt Zeit vor der Staffelei verbrachte.

Zurück in Wien sollte diese Liebe erneut auf die Probe gestellt werden, denn sie verfiel in ein Burnout mit einhergehender Findungskrise. Niedergeschlagen durch Selbstzweifel und Sinnfragen lernte sie dann aber im richtigen Moment besondere Menschen kennen, die ihr Talent sahen und sie motivierten, wieder Farbe in ihr Leben zu bringen und an sich zu glauben.

Die ihr entgegengebrachten aufmunternden Worte waren keine leeren Floskeln, das erkannte Lisa an den Kaufangeboten, die sie von ihren Freunden für ihre Kunstwerke bekam. Dank des neu gewonnenen Selbstbewusstseins traute sie sich auch, ihre Unikate auf Social Media zu veröffentlichen (@bilder.werke), und durch die positive Resonanz, die sie dort erhält, konnte sie sich mittlerweile sogar ein zweites Standbein als Künstlerin.

Brachte sie als Naturliebhaberin früher hauptsächlich Urlaubserinnerungen von Fotos auf die Leinwand, um die schönen Momente für die Ewigkeit festzuhalten, so arbeitet sie heute regelmäßig an Auftragsarbeiten und malt, zeichnet, skizziert in jeder freien Minute, um die Anzahl der glücklichen BesitzerInnen eines Kastenhofer-Originals laufend zu steigern.

Ihre Lieblingsmotive sind zwar immer noch verschiedenste Landschaften, aber für die Zufriedenheit ihrer Kunden lässt sie sich auch gerne mal aus der Reserve locken und versucht sich an neuen Motiven und Techniken.

So hat sie ihr Repertoire von der ursprünglichen Acrylmalerei sogar auf digitale Illustrationen erweitert – und das mit Erfolg: Derzeit arbeitet sie nämlich an Illustrationen für ein Kinderbuch, welches sie gemeinsam mit einem befreundeten Autor veröffentlichen möchte.