Theatersommer-Kritik: Meine rosarote Hochzeit. „Le gai mariage“, so heißt das französische Original, auf dem die diesjährige Komödie der Wachaufestspiele Weißenkirchen basiert.

Von Sophie Kronberger. Erstellt am 28. Juli 2021 (04:53)
Schrill: Oliver Hebeler (Dodo) und Leopold Dallinger (Henri) in Weißenkirchen.
Schrill: Oliver Hebeler (Dodo) und Leopold Dallinger (Henri) in Weißenkirchen.
Rolf Bock

Da „heiraten“ zwei beste Freunde, um das Erbe der Tante abzustauben. Was folgt, ist eine Lügenspirale par excellence, darf doch keiner wissen, das Dodo und Henri verheiratet sind, schon gar nicht Henris neue Freundin Sylvie (Leila Strahl).

Der dritte Freund im Bunde (Martin Gesslbauer) facht das Chaos nur noch mehr an. Fast schon hysterisch lustig wird es, wenn Dodo im Schweinekostüm den kleinen Bruder von Henri spielen soll und Henris Vater (Reinhard Hauser) am Ende doch glauben soll, dass sein Sohn mit einem Mann verheiratet ist. Ein wunderbares Spiel mit Stereotypen, die regelmäßig umgedreht und entkräftet werden.

Fazit: Eine klassisch schrille Sommerkomödie mit tausend Gründen zum Lachen.