Konzert-Kritik: Imago Dei. Heuer ist alles anders, da startet auch das Kremser Osterfestival Imago Dei im Juni.

Von Ewald Baringer. Erstellt am 09. Juni 2021 (03:08)

Mit „Visionen vom ewigen Licht“ und dem fantastischen Vokalensemble „Cantando Admont“, mit einem Programm, das von Hildegard von Bingen über Claudio Monteverdi bis Sofia Gubaidulina, Beat Furrer und Wolfgang Mitterer einen Bogen über die Jahrhunderte spannt.

Als Auftragwerk des Landes NÖ gelangte Mitterers „am morgen, als die sonne aufging“ zur Uraufführung: ein gewaltiges, 45 Minuten dauerndes Werk für sieben Frauenstimmen, Klavier und Elektronik, in dem einander die Stile der Musikgeschichte in einer ungeheuren Polyphonie durchdringen, dazu effektvolle Lichttechnik. Lang anhaltender Beifall im Klangraum Minoritenkirche.

Fazit: Wunderbare Stimmen und ein sehr beeindruckendes Licht- und Klangerlebnis.