Festival-Kritik: Glatt & Verkehrt. Marilyn Manzur und Ingrid Oberkanins – was für ein Duo. Die zwei Perkussionistinnen luden am zweiten Festivaltag von Glatt & Verkehrt bei den Winzern Krems auf eine Weltreise ein.

Von Sophie Kronberger. Erstellt am 28. Juli 2021 (07:03)
Marilyn Mazur
Marilyn Mazur
Sascha Osaka Glatt&Verkehrt

Kubanische Klänge und Rhythmen der First Nations durchzogen den lauen Sommerabend. Die New Yorkerin Manzur sang von Sisterhood und bediente sich dutzender Trommeln und Klangkörper auf der Bühne, die einem Spielzimmer glich.

Auch tatsächliches Spielzeug, das Tierlaute nachahmte, wurde in die Improvisationen eingegliedert. Besonders bezaubernd war das Stück auf der Hang-Trommel, das Ingrid Oberkanins Jo Aichinger widmete. Obwohl die beiden Schlagwerkerinnen zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne standen, war die Chemie phänomenal.

Fazit: Eine fast kindlich anmutende Spielfreude, die Begeisterung ist ansteckend.