Konzert-Kritik: Kremser Köchelgesellschaft. Wenn die Kremser Köchelgesellschaft zur Kammermusik lädt, dann wird nicht nur gespielt. Dann wird auch geredet.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 09. Juni 2021 (02:14)
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Schließlich heißt die Konzertreihe, die man schon vor 15 Jahren gestartet und vergangene Woche nach der coronabedingten Pause gerade wieder eröffnet hat, auch „erklärt gehört“. Und erklärt wurde da im Kremser Kloster Und einer, der heuer gleich weitergefeiert wird: Ludwig van Beethoven.

Von einem „unmanierlichen“ und „stolzen“ jungen Wilden bis zu einem „kompromisslosen“, aber auch „wehmütigen“ alten Meister erzählte Manfred Permoser da. Und das Arioso Quartett spielte mal ganz behutsam, mal ganz bewegt Anfänge und Enden, Adagi und Presti, ironische Scherze und romantische Cavatinen – vom ersten bis zum letzten Streichquartett.

Fazit: Eine ebenso bewegte wie bewegende Reise durch Beethovens Leben – in Worten und Tönen.