FH St. Pölten: Positive Effekte vom Radfahren nutzen. Ein Forschungsprojekt der FH St. Pölten erhebt die Effekte von Rad- und Fußverkehr auf Gesundheit und Wirtschaft.

Von Marlene Greifeneder. Erstellt am 01. Juni 2021 (17:54)
Mobilität - FH St. Pölten: Positive Effekte vom Radfahren nutzen
Noch bis März 2022 werden in dem Projekt die Auswirkungen von Radfahren untersucht.  Foto: shutterstock
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Die aktive Mobilität ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Dazu zählen alle Fortbewegungsarten, die ganz oder teilweise auf Muskelkraft beruhen, wie zum Beispiel Radfahren oder Zu-Fuß-Gehen. Das ist gut für die Gesundheit, reduziert den Ausstoß an Treibhausgasen und wirkt dem Klimawandel entgegen.

Aber das waren noch nicht alle positiven Effekte: Der Radverkehr kann beispielsweise zu Produktivitätssteigerungen in damit verbundenen Branchen führen, aber auch dazu beitragen, dass mehr lokale Geschäfte besucht werden und der Umsatz dort gesteigert wird.

Das Forschungsprojekt will genau dort ansetzen und ein Bewertungsinstrument schaffen, mit dem diese Auswirkungen erhoben werden können. „Die FH St. Pölten deckt dabei sowohl die Mobilitätsperspektive als auch die Gesundheitsperspektive ab“, sagt Alexandra Anderluh, Forscherin am Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung.

Geforscht wird in ganz Österreich, auch die Landeshauptstadt St. Pölten wird genauer untersucht. Ziel ist es, die Ergebnisse aus den Einzeldisziplinen (Mobilität, Gesundheit, Wirtschaft) zusammenzuführen. „Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Verkehrssysteme in Richtung von mehr Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln“, erklärt Anderluh.