Volkshaus Wilhelmsburg putzt sich heraus. Im Rahmen der Sanierung erhielt jetzt auch der Mittelsaal ein besonderes Ambiente.

Von Inge Moser. Erstellt am 19. Juni 2021 (04:49)
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Dragana Lukić und Otto Kernstock im Mittelsaal des Wilhelmsburger Volkshauses, der jetzt auch im Eingangsbereich ein ansprechendes Ambiente bietet.
Inge Moser, Inge Moser

Schon seit 2014 laufen die Sanierungsmaßnahmen im Volkshaus, dem größten Veranstaltungsgebäude der Stadt. „Jetzt gelang es endlich, in gemeinsamer Finanzierung mit der Pächterfamilie Lukić den Mittelsaal, den Raum vom Eingang kommend, zu sanieren“, berichtet der Obmann des Vereins Arbeiterheim/Volkshaus Otto Kernstock. „Dieser Raum wurde in ein besonderes Ambiente versetzt“, freut er sich.

Die runden Tische und Stühle, alle in Weiß gehalten, sowie Kristallluster für die Beleuchtung tragen dazu bei. Vom Fußboden bis zur Decke und durch die Ausstattung mit ansprechenden Accessoires, die von Dragana Lukić stammen, soll eine Harmonie erreicht werden für künftige Veranstaltungen mit bis zu 70 Personen. „So wurde ein ansprechender Empfangsraum für größere Veranstaltungen, die im angrenzenden Hauptsaal stattfinden, geschaffen“, resümiert Kernstock.

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Der Außenbereich neben dem Volkshausmit Wiese, Blumentrögen und Eiben imHintergrund.
Inge Moser, Inge Moser

Im Freibereich ist ebenfalls einiges geschehen. Von der alten Industriegleis-Anlage, welche die Stadtgemeinde von Laufen gekauft hatte, erwarb der Verein als Anrainer über 80 Quadratmeter. „Ich habe die Gestaltung in Angriff genommen, aber vorerst wurden die drei riesigen Kastanienbäume gefällt. Es zeigte sich, dass sie innen bereits kaputt waren“, erzählt der Obmann. Die Außenbereichsanierung übernahm Dejan Lukić mit seiner Firma. Er schuf die Wiesenunterlage sowie den betonierten Radabstellplatz neben dem Gehsteig. In der Mitte laden jetzt ein Tisch und zwei Holzbänke zum Konsumieren ein. Die Blumentröge hat Dragana Lukić bepflanzt. An der hinteren Zaunseite wurde noch eine Reihe Eiben gesetzt.

Damit präsentiert sich das Volksheim – oder Arbeiterheim, wie es zur Gründung genannt wurde, – nun innen und außen in einem guten Zustand.