Platz sechs bei EM für Gasterner Martin Leirer. Der Gasterner Martin Leirer landete bei der Triathlon-EM am Tiroler Walchsee in seiner Altersklasse an der sechsten Position.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. Juni 2021 (00:45)
Martin Leirer
Bei der Europameisterschaft: Martin Leirer. 
zVg

Nachdem der Gasterner Martin Leirer seine Europameisterschaftsgeneralprobe bereits erfolgreich bestritt, seine Altersklasse (45-49) gewann und gesamt Achter wurde, steckte er sich ein hohes Ziel für die Triathlon-EM über die Mitteldistanz am Tiroler Walchsee: einen Top Ten-Platz.

Am Sonntag war‘s dann soweit und Leirer übertraf sich selbst, wurde Sechster. Schon beim 1,9 Kilometer Schwimmen im 22 Grad warmen See, das aufgrund der Temperaturen mit Neoprenanzug bewältigt wurde, legte er mit einer Zeit von 31:20 Minuten eine solide Basis. Auf der folgenden 82,2 Kilometer langen, sehr anspruchsvollen und sich über 1100 Höhenmetern erstreckenden Radstrecke benötigte der Gasterner eine Zeit von 2:16:51 Stunden. Dadurch stürmte er als Altersklassen-Vierter in die Wechselzone und es entbrannte mit zwei weiteren Österreichern und zwei Deutschen ein Kampf um Bronze. Gold hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich sicher der ehemalige Ruderweltmeister und Olympiateilnehmer Pasqualini Bruno aus Italien gekrallt.

Leirer agierte auf dem folgenden Halbmarathon, der sich über vier Umrundungen des Walchsees erstreckte, aufgrund der warmen 27 Grad und der unrhythmischen Strecke vorsichtiger. Mit einer Zeit von 1:31:33 Stunden lief er ins Ziel ein, holte damit eine Endzeit von 4:23:02 Stunden und verpasste damit die Bronzemedaille nur um 4:43 Minuten. Leirer war besonders mit seiner Radfahrleistung überaus zufrieden, sprach von einer „guten“ Schwimmleistung und bemängelte seine „etwas zu schwache“ Laufdarbietung. Insgesamt resümierte er aber, dass man „bei diesem Starterfeld“ und dem „hohen Leistungsniveau“ mit Gesamtrang sechs „mehr als zufrieden“ sein müsse.

Neben Leirer gingen auch noch die Waldviertler Rudi Langsteiner (Altersklasse 55-59/Platz zwölf), Werner Zwölfer (Altersklasse 35-39/Platz 22) und Stefan Ruzicka (Altersklasse 50-55/Platz 33) bei der EM an den Start.