Neidhart möchte bei Rückkehr Double. Nach einem Jahr beim Thüringer HC kehrt die ehemalige Handballerin des Jahres Nina Neidhart zurück zu ihrem Ex-Verein Hypo Niederösterreich.

Von Max Kolodej. Erstellt am 28. Juli 2021 (02:16)
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Nina Neidhart war in der Vergangenheit eine wichtige Stütze von Hypo Niederösterreich. Von den Gegnerinnen in der heimischen Top-Liga war sie kaum zu stoppen. Nach einem Jahr in Deutschland ist Neidhart zurück in der Südstadt.
: Andreas Haunold, : Andreas Haunold

NÖN: Das Jahr beim Thüringer HC war durchaus erfolgreich für Sie. Wie kam es zur Rückkehr in die Südstadt?

Nina Neidhart: Handballerisch war es ein super Jahr. Ich habe dort begonnen, Sportwissenschaften zu studieren, was sich auch nicht als ideal herausgestellt hat. Corona hat die Situation für das Studium in einer neuen Stadt auch nicht einfacher gemacht. Jetzt möchte ich mich hier einmal auf meine Ausbildung konzentrieren.

„Handballerisch war es ein super Jahr.“ Nina Neidhart über ihre erste Auslandsstation beim deutschen Topklub Thüringen

In der Deutschen Handball-Bundesliga wurde es schlussendlich der vierte Platz. Was nehmen Sie aus einem Jahr in so einer starken Liga mit?

Neidhart: Auf jeden Fall eine Menge Erfahrung durch das Zusammenspiel mit den älteren, erfahrenen Spielerinnen. Natürlich ist das Tempo auch wesentlich höher und es wird mit einer anderen Härte gespielt.

Haben Sie den Heimatverein in der Zeit in Deutschland auch verfolgt? Dem gelang endlich wieder das Double.

Neidhart: Die Spiele, die man via Livestream oder im Fernsehen sehen konnte, habe ich, so gut es geht, verfolgt und natürlich habe ich auch Kontakt mit einigen Spielerinnen gehalten, zu denen über die Jahre enge Freundschaft entstanden ist.

Und was sind jetzt die Ziele für die kommende Saison?

Neidhart: Ich würde sagen, viel besser als es Hypo in der vergangenen Saison gemacht hat, geht es eigentlich nicht. Der Idealfall wäre, die Saison mit Cup und Meisterschaft zu wiederholen.

Sie sind mit Ihren gerade einmal 20 Jahren noch eine sehr junge Spielerin. Ist das Kapitel Ausland für Sie beendet oder könnte es Sie noch einmal in die Ferne ziehen?

Neidhart: Jetzt möchte ich einmal hier eine Ausbildung machen und für diese Zeit möchte ich eigentlich auch hierbleiben. Aus der heutigen Sicht ist es schwer, so weit in die Zukunft zu blicken. Man kann nicht wissen, was in ein paar Jahren ist. Also ausschließen würde ich es nicht, aber es hat momentan sicher keine Priorität.