Pop-Up-Lokal als neuer Treffpunkt. In den Räumen des Gemeindezentrums öffnet am 23. Juni ein neues Gastronomielokal.

Von Max Stepan. Erstellt am 09. Juni 2021 (05:50)
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Unter den Arkadenbögen sollen Liegestühle und kleine Tische aufgestellt werden. Der Saal im Inneren wird ebenso umgestaltet.
Max Stepan, Max Stepan

Die Gramatneusiedler Lokal-Szene wird ab Ende Juni um ein neues Restaurant reicher, denn im Gemeindezentrum eröffnet am 23. Juni das sogenannte „Kurz mal da“.

Andreas Kurz ist der Betreiber des neuen Pop-Up-Lokals und ist an die Gemeinde herangetreten: „Gemeinsam mit der Gemeinde haben wir uns darauf geeinigt, dass das Gemeindezentrum als neuer Treffpunkt ideal ist. Die Gemeinde profitiert von der Miete und sonst würde das Gemeindezentrum meiste Zeit ohnehin leer sein.“ 

Ich will versuchen, mit meinem Lokal eine neue Sommer- Location in Gramatneusiedl zu schaffen. Lokalbetreiber Andreas Kurz

Kurz will mit seinem neuen Lokal kein klassisches Restaurant eröffnen, sondern eine neue Sommer-Location in Gramatneusiedl anbieten. Geplant sind im Sommer unter anderem das Aufstellen von Liegestühlen und kleinen Tischen unter den Arkadenbögen. So soll der neugestaltete Vorplatz des Gemeindezentrums zu einem neuen Treffpunkt in der Gemeinde werden.

Ein Lokal für alle

„Ich will ein Lokal für alle schaffen. Ob nun ein gemütlicher Abend mit Freunden auf den Liegestühlen, nur kurz ein Bier trinken oder lieber doch ein Abendessen bei gedecktem Tisch, jeder ist willkommen“, erklärt Kurz sein Konzept.

„Nicht nur der Vorplatz wird neu gestaltet, auch der Saal im Inneren wird optisch aufgelockert“, sagt Lokalbetreiber Kurz. Geplant ist ein eigener Barbereich, eine Kinderspielecke und die Bühne soll mittels eines Vorhangs vom restlichen Bereich optisch getrennt werden. 

Saisonale und regionale Produkte

Der Fokus soll auf saisonale und regionale Produkte gelegt werden. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wird die alte Küche neu eingerichtet und auf den neuesten Stand gebracht. Da das Gemeindezentrum auch für Veranstaltungen wie etwa dem Feuerwehrball zur Verfügung steht, will Kurz ein gutes Miteinander mit den Vereinen schaffen: „Mir ist es wichtig, dass neben meiner Tätigkeit im Gebäude auch die ortansässigen Vereine das Gemeindezentrum weiter nutzen können.“

Bei geplanten Veranstaltungen wird dementsprechend das Lokal geschlossen bleiben. Vorerst ist zwischen Kurz und der Gemeinde ein einjähriger Mietvertrag vereinbart. Wie es dann weitergeht, werde sich mit der Zeit klären, ist sich Kurz sicher: „Es ist ein Versuch, etwas Neues zu schaffen. Es wird sich zeigen, wie es die Leute annehmen und ob es wirtschaftlich Sinn macht. Die Option zu verlängern lasse ich mir jedenfalls offen.“