1.001 Limericks als Buch. Wolfsgraben: Der Literat Ernst Jantscher bekam von seinem Halbbruder Egon Zveglic drei selbst gebundene Bücher und einen Sammelband mit seinen „Limis“ und Gedichten geschenkt.

Von Nadja Büchler. Erstellt am 19. Juni 2021 (03:05)
Limericks
Ernst Jantscher bekam von seinem Bruder Egon Zveglic und dessen Frau Renate drei selbst gebundene Bücher geschenkt.
M. Baumgartner

Ernst Jantscher sieht seine Gedankensplitter, in der Form von Limericks, als Statement. Ein Limerick ist ein kurzes, scherzhaftes Gedicht in fünf Zeilen, mit dem Reimschema AABBA.  Jantscher aber schreibt auch unlustige, tragikomische und erzählende „Limis“, welche er, gemäß der dichterischen Freiheit, nach eigenen kreativen Gesetzmäßigkeiten gestaltet. Letztendlich geht es ihm um den Inhalt und nicht um Regeln.

Aus einer scherzhaften Provokation wurde ernst. Ernst Jantscher musste seiner angeberischen Ankündigung gehorchend, 1.001 Limericks schreiben. Zveglic sammmelte über ein Jahr die zugesendeten Limericks seines Bruders, sortierte sie nach Themen, wählte passende Fotos aus und füllte damit einen Sammelband. Die Übergabe an Jantscher fand in St. Pölten, im Gastgarten des Cafés Schauspiel, statt. Der Autor freute sich sehr darüber, ist doch diese Sammlung ein weiterer Meilenstein seines literarischen Schaffens. Zudem sind sich die Brüder durch dieses Projekt auch menschlich näher gekommen.