Top-Preis für Heinz Trutschnig. Surrealist aus Weinburg wird jetzt Ehrenmitglied der italienischen Kunstakademie. Außerdem stellt er auf der „SWISSARTEXPO“ in Zürich aus, sein Projekt in Weinburg scheiterte jedoch.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 16. Juni 2021 (04:11)
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Heinz Trutschnig wird sein Werk „Liebe“ (Öl auf Leinen) in Zürich ausstellen.
privat/Trutschnig, privat/Trutschnig

Jedes Jahr zeichnet die italienische Kunstakademie Künstler aus, die sich auf internationalem Parkett einen Namen gemacht haben. Jedes Jahr ist der Preis eine Hommage an einen besonderen Künstler. Heuer gilt diese zum 520. Jahrestag des „Meisterwerks der Weltskulptur“ Michelangelo und seiner David-Darstellung.

Der Weinburger Surrealist Heinz Trutschnig darf bei der Verleihung am 11. Juli den „Ehrenpreis“ entgegennehmen. „Dadurch werde ich Ehrenmitglied der italienischen Akademie. Das öffnet mir weitere Türen zu anderen internationalen Kunstgalerien“, ist Trutschnig stolz. Dass die Wahl auf ihn fiel, führt er auf die ein Jahrzehnt andauernde Zusammenarbeit mit italienischen Museen zurück. Es ist die aber nicht seine erste Würdigung durch die Akademie; bereits acht Preise durfte er entgegennehmen, unter anderem für seine Gemälde „der Spaziergang“, „Maria Magdalena“ und „Missbrauch“.

Trutschnig ist erfolgreich unterwegs. So wird er zwischen 25. und 28. August an der internationalen Kunstmesse „SWISSARTEXPO 2021“ in Zürich teilnehmen. Seine Ausstellung „Was ist Kunst?“ mit Daniel Knopfhart in Weinburg scheiterte jedoch. „Die Gemeinde wollte nicht als Veranstalter fungieren. Wir Künstler hätten als Veranstalter extra einen Verein gründen müssen“, erzählt er. Ortschef Peter Kalteis dazu: „Wir konnten keinen gemeinsamen Nenner finden; wir hätten uns um Sponsoren und Versicherung kümmern müssen.“ Trutschnig ist aber mit anderen Locations in Niederösterreich im Gespräch, wo er die Ausstellung durchführen könnte. Wo diese sind, möchte er vorerst nicht verraten.