Erdbeersaison startete verspätet. Nicht nur die Früchte lassen sich zu unterschiedlichen Köstlichkeiten verarbeiten.

Von Bernhard Burmetler. Erstellt am 17. Juni 2021 (16:42)
440_0008_8103198_pie23ogra_erdbeer_biskotten_torte_c_bur.jpg
Eine einfache Biskottentorte mit Erdbeeren aus der Region erfreut jeden Gaumen.
Burmetler, Burmetler

Nun ist auch die Erdbeersaison im Pielachtal bei Familie König aus Ebersdorf offiziell gestartet. „Heuer sind wir um über zwei Wochen später dran, als in den letzten Jahren, da es nachts immer kühl war und auch das Wetter nicht mitspielte“, erzählt Martin König. Der Qualität schadet der späte Beginn nicht. Allerdings kann eine lang anhaltende Hitzewelle dafür sorgen, dass die Erdbeeren überreif werden. „Ich denke, dass wir nächste Woche in die Haupterntezeit starten“, schildert König.

Beim Kauf sollten Erdbeerliebhaber aber nicht nach dem Aussehen gehen, sondern dem Geruch nach. Reife Früchte duften intensiv nach dem typischen Erdbeeraroma. Außerdem sollten sie keine Druckstellen haben und die grünen Kelchblätter Frische vorweisen.

„Heuer sind wir um über zwei Wochen später dran, als in den letzten Jahren, da es nachts immer kühl war und auch das Wetter nicht mitspielte.“ Martin König

In der Küche lassen sich die „Verwandten der Hagebutte“ vielfältig einsetzen. Von der einfachen Biskottentorte über Pavlov bis hin zu verschiedenen Dessertbegleitern, lassen sich Erdbeeren auch in der pikanten Küche, besonders in Kombination mit Spargel, beliebig verarbeiten. Ein altes Hausmittel sind außerdem pürierte Erdbeeren gegen Sonnenbrand. Die Gerbstoffe, die Tannine, der Erdbeeren sind die Hauptwirkstoffe. Auch die Blätter der Erdbeere lassen sich verarbeiten. „Man kann einen Frühstückstee zubereiten. Am besten dazu eignet sich das Blatt der Walderdbeere, da sie am natürlichsten sind“, erzählt Kräuterexpertin Christa Janker aus Weinburg.