Marek in St. Pölten: „Mir gehen die Superlative aus!“. Herausragende Leistungen waren beim vorletzten Casting zur heurigen Talente-Show in der Raiffeisenbank Region St. Pölten zu hören und zu sehen - die Jury zeigte sich begeistert von dieser geballten Ladung an Qualität und Können.

Von Teresa Lobinger. Erstellt am 19. August 2020 (12:16)

Bei der gemeinsamen Suche mit der NÖN nach Niederösterreichs größtem Talent gingen Andy Marek auf St. Pöltner Boden sprichwörtlich „die Superlative aus“. Mit  insgesamt sieben jungen Kandidaten und Kandidatinnen gibt’s ein Wiedersehen bei den Live-Shows. Nervosität war kaum zu spüren, warum auch? Man könne aus der Casting-Situation nur lernen und bekomme die Chance, sein Talent vor großem Publikum präsentieren zu können, so die Jury.

„Dezent nervös“ war Jaqueline Echl trotzdem, gesteht sie. Dass der 21-Jährigen St. Pöltnerin eine Textzeile entfallen ist, nahm Andy Marek zum Anlass, in den Elvis-Song „Can’t Help Falling in Love“ miteinzustimmen. Ihre lässige Stimme bringt sie eine Runde weiter, dort muss sie den Rat der Jury, „stimmlich etwas in die Höhe zu denken“, dann aber umsetzen können.

Mit großem Selbstvertrauen nahm der kleine Aaron Noel Hindinger aus Traismauer Platz: Die Gitarre fast größer als er selbst, die Zehenspitzen reichten knapp zum Boden, spielte er den Bass zu den „Twenty One Pilots“. Eigentlich sei er ja Schlagzeuger, aber das wäre schwierig gewesen, zum Casting mitzubringen, erklärte der Siebenjährige mit frecher Frisur und echter Coolness.

Gefühlvoll präsentierte sich die St. Pölterin Nicole Blümel mit Ausschnitten des Mozart-Musicals und schnell wurde klar, dass sie Gesangsunterricht nimmt - an der Musikschule St. Pölten. Andy Marek wollte mehr von der schönen Stimme und die 10-Jährige gab ihm Taylor Swifts „Lovestory“.


Dream-Team und Bestnoten


Eine Bravourleistung lieferten dann Hanna Zöchbauer und Andrej Krunic. Das junge Duo vom St. Pöltner Tanzsportclub Spirit of Dance verzückte die Jury mit lateinamerikanischen Moves: „Unglaublich, diese Bewegungen.“ Die beiden wirkten wie Profitänzer, nur eben noch im „Mini-Format“, und tanzten sich damit  in Richtung Finale. Bis dahin trainiert das Dream-Team weiter im Wagramer Schnoflheim und Andrej muss nur noch lachen lernen - für’s Foto - scherzte Andy Marek.

Die Bestnote Zehn wird nicht oft vergeben, bei zwei jungen Damen aus Purkersdorf und Schwechat herrschte aber auch bei den Jurymitgliedern Thomas Breit und Daniela Moser von der Raiffeisenbank absolute Einigkeit. „Ich hoffe, ihr habt im Oktober nichts vor, denn ich sehe da ein Battle zwischen Vanessa Weissenberger und Sarah Wittmann“, freut sich Andy Marek, Initiator und Organisator von „Die NÖN sucht das größte Talent“, auf die Live-Show. Wann und wo genau das Finale über die Bühne gehen wird, ist coronabedingt noch nicht zu hundert Prozent fix, mit Enthusiasmus und viel Herzblut werden Kandidaten und Juroren jedenfalls dabei sein.