NÖN-Talenteshow: Finale mit Auflagen. Gmünder Palmenhaus als Schauplatz eines CoV-bedingt ungewöhnlichen "NÖN Talent"-Bezirksfinales für Gmünd, Waidhofen & Zwettl.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 16. September 2020 (15:12)
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Andy Marek führt durchs Bezirksfinale.
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Zwölf junge Talente treten am 17. September im Bezirksfinale von „NÖN sucht das größte Talent“ im Gmünder Palmenhaus gegeneinander an – und wandeln auf den Spuren ehemaliger Teilnehmer wie Laura Kamhuber und Jürgen Thaler.

Fünf Kandidaten kommen aus dem Bezirk Gmünd, sechs aus Waidhofen, einer aus Zwettl. Die Top-6 steigen ins Waldviertelfinale am 17. Oktober im Stadtsaal Waidhofen auf, treffen dort auf die sechs besten Kandidaten des Bezirksfinales von Horn und Krems. Der Großteil seien Gesangstalente, sagt Moderator Andy Marek. Aber nicht nur: Auch ein Zauberer und ein Pianist treten im Bezirksfinale an. Landesweit machen auch Trompetenspieler, Tänzer und Akrobaten mit.

Covid-19 hat auch Auswirkungen auf die Talenteshow. Die Besucheranzahl ist beschränkt: Jeder Kandidat dürfe eine gewisse Anzahl an Besuchern mitbringen, deren Sitzplätze werden reserviert und Daten im Vorfeld aufgenommen, erklärt Organisator Thomas Breit. Ein paar zusätzliche Plätze werden freigehalten. Im Gebäude gilt – außer auf den zugewiesenen Plätzen – Maskenpflicht.

Eine Jury aus sechs bis acht Personen macht einen Teil der Bewertung aus, das Telefonvoting den anderen: Innerhalb eines Zeitfensters von 15 Minuten kann für den Favoriten angerufen werden, ein Anruf kostet 50 Cent. „Man kann auch von zuhause aus anrufen“, betont Breit. Die Startnummern werden am 17. September gezogen. Wer es vom Bezirks- ins Viertelfinale schafft, hat es ins Landesfinale nicht mehr weit: Dort treten die jeweils drei besten Kandidaten aus den vier Vierteln gegeneinander an. Laura Kamhuber errang dort 2010 den zweiten Platz, Jürgen Thaler wurde 2013 Dritter.