Kogler zu Besuch in St. Pölten. Vizekanzler besichtigte nach Arbeitsgespräch mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das Museum NÖ und die ehemalige Synagoge

Von Martin Gruber-Dorninger. Update am 14. Juni 2021 (17:48)

Nicht oft lassen sich die vielseitigen Agenden von Vizekanzler Werner Kogler so einfach verbinden, wie bei seinem Arbeitsbesuch in St. Pölten. Er ist nämlich auch als Bundesminister für Kunst, Kultur und Sport zuständig. Dies nutzte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gleich zu einem Arbeitsbesuch und führte Kogler ins Museum NÖ. Dort begrüßte Geschäftsführer Matthias Pacher die politische Prominenz, der auch Sport-Landesrat Jochen Danninger angehörte. Aufmerksam folgten Mikl-Leitner und Kogler den Ausführungen des wissenschaftlichen Leiters des Hauses der Geschichte Christian Rapp bei der aktuellen Ausstellung „I wer‘ narrisch“, die ganz dem Sport gewidmet ist. Das Haus für Natur ließ sich der grüne Spitzenpolitiker natürlich auch nicht entgehen. Hier war Leiter  Ronald Lintner der Ansprechpartner. „Ich bin beeindruckt von der Fülle und Qualität der Ausstellungen. Gratulation an das Kunst- und Kulturland Niederrösterreich“, schrieb Kogler in das Gästebuch des Museums.

Der Abschluss des Besuches führte Kogler und Mikl-Leitner in die ehemalige Synagoge, eine der Hauptaustragungsorte des Kulturschwerpunktes 2024. Die Direktorin des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs Martha Keil führte durch die Räumlichkeiten und klärte über die traurige Geschichte der St. Pöltner Juden auf. „Mit dem Besuch der ehemaligen Synagoge St. Pölten zeigen wir darüber hinaus, dass es in Niederösterreich nicht nur bereits viel Kultur gibt, sondern dass sie laufend weiterentwickelt wird“, erklärt Mikl-Leitner stolz.

Kogler hob die Sanierung der ehemaligen Synagoge hervor, bei er sich das Land Niederösterreich vorbildlich der historischen Verantwortung stelle. „Selbstverständlich unterstützt die Bundesregierung diese wichtigen Anstrengungen“, so Kogler.