Bühne Baden: Neues Glück, neues Spiel. Die Bühne Baden startet am 23. Oktober in neue Saison – mit neuen und alten Produktionen.

Von Sophie Kronberger. Erstellt am 04. August 2021 (03:54)
440_0008_8133733_noe30badeninnenbuehnebaden.jpg
Endlich wieder volle Reihen, das wünscht man sich in Baden.
Christian Husar, Bühne Baden

Die kommende Spielzeit sei dazu da, um viel Versäumtes nachzuholen, stellt Michael Lakner, künstlerischer Leiter der Bühne Baden, klar. „Neues Glück, neues Spiel“, sagt er optimistisch, in der Hoffnung, dass Corona nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Das Motto der Spielzeit 2021/22: „Eine Welt voller Held*innen“. Gemeint sind damit das treue Kultur-Publikum, die Mitarbeiter der Bühne Baden, aber auch die „heldenhaften Protagonisten der Stücke“, von denen sich demnächst besonders viele am Stadttheater Baden, in der Sommerarena und im Max-Reinhard-Foyer tummeln werden, so das Versprechen.

440_0008_8139618_noe31kulturvorschau_lakner_c_christian_.jpg
Der künstlerische Leiter der Bühne Baden, Michael Lakner, ist optimistisch, dass das volle Programm auch umgesetzt werden kann.
Christian Husar, Bühne Baden

Sieben brandneue Produktionen, eine Wiederaufnahme und noch viel mehr erwarten das Publikum.

Den Auftakt macht Emmerich Kálmáns Operette „Gräfin Mariza“ im Stadttheater am 23. Oktober .

Eindeutig heldenhaft setzt sich Robin Hood für die Armen ein, das Familienmusical ist eine Badener Erstaufführung, die Premiere findet am 20. November statt. Wieder ins Programm aufgenommen wird „Anataveka“ am 4. Dezember , wo Georgij Makazaria als Milchmann Tevje „Wenn ich einmal reich wär‘“ singt. Lediglich vier Aufführungen des Erfolgsmusicals gingen sich vor dem Lockdown im Herbst aus, jetzt probiert man das Glück erneut.

Die neue Ballettchefin der Bühne Baden, Anna Vita, zeigt sich für Tschaikowkis „Nussknacker“ verantwortlich, das Ballett feiert seine Premiere am 17. Dezember .

„Endlich kommt die Traviata“, freut sich Lakner. Am 29. Jänner ist es so weit: die Oper gibt es in Baden in deutscher Sprache zu hören.

Die musikalische Komödie „Hallo, Dolly“ mit Patricia Nessy als clevere Witwe steht ab 19. Februar auf dem Programm.

Der Sommer wird schwungvoll: „Im Weißen Rössl“ steht Verena Scheitz als resolute Wirtin auf der Bühne der Sommerarena, Premiere ist am 17. Juni.

Ab 8. Juli gibt es die Badener Erstaufführung von Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“ mit Sona MacDonald und Lukas Perman.

Mit Emmerich Kálmán schließt sich der Kreis beziehungsweise die Spielzeit, die letzte Premiere für die nächs- te Saison ist nämlich seine Operette „Kaiserin Joséphine“ mit der Premiere am 29. Juli .

Dazwischen hält der Spielplan noch allerlei Zusatzangebot bereit: Specials, Konzerte und Gastspiele des Landestheater Niederösterreichs, etwa „Der Zauberberg“ von Thomas Mann oder „Die Blendung“ nach dem Roman von Elias Canetti.

Das gesamte Programm mit allen Terminen, Karten und noch mehr Infos unter: www.buehnebaden.at