FPÖ-Chefin Regina Danov: „Wir wollen stärker werden!". An einem Ort ihrer Wahl bittet die Neunkirchner NÖN in den kommenden Wochen die Spitzen der Gemeinderatsparteien zum ausführlichen Interview. Den Anfang macht FPÖ-Stadtparteichefin Regina Danov. Sie lud Redaktionsleiter-Stellvertreter Philipp Grabner zum Gespräch in die Kohlmasgasse nach Neu-Mahrersdorf, mit weitläufigem Blick über die Stadt Neunkirchen.

Von Philipp Grabner und Tanja Barta. Erstellt am 02. August 2021 (20:41)

„Grundrechte sind nicht verhandelbar“ – davon zeigt sich FPÖ-Stadtparteiobfrau Regina Danov, mit Blick auf die Corona-Politik der türkis-grünen Bundesregierung, überzeugt. Im ersten Sommer-Stadtgespräch der NÖN Neunkirchen kritisiert die Gemeinderätin die Maßnahmen der Regierung. „Ich war selbst erkrankt und das auch schwer – trotzdem müssen die Maßnahmen verhältnismäßig und in einem vernünftigen Rahmen bleiben“, so Danov.

Was die Neunkirchner Stadtpolitik betrifft, richtet Danov einen Appell an die ÖVP – sie wünsche sich bei manchen Themen, „dass wir auf Augenhöhe mitgenommen werden“. Die Bürgermeisterpartei habe einen großen Informationsvorsprung, die FPÖ hingegen werde oft vor vollendete Tatsachen gestellt: „Wir müssen uns als Opposition durch polemische Aussagen oder überzeichnete Darstellungen Aufmerksamkeit verschaffen, sonst kommen wir nicht vor!“

Ziel für 2025? „Stärker werden!“

Das Ziel für die Gemeinderatswahl im Jahr 2025 ist für Danov klar: Stärker werden, ein viertes Mandat holen und einen Sitz im Stadtrat ergattern. Eine Rückkehr von Helmut Fiedler, der zuletzt sein Mandat aus beruflichen Gründen niedergelegt hatte, in die Politik würde sich Danov wünschen: „Helmut Fiedler war und ist mein politischer Kamerad und es wäre schön, wenn er wieder zurückkommen würde.“ Abseits dessen arbeite man am Aufbau einer freiheitlichen Jugend in der Stadt.

Wie Regina Danov der Corona-Schutzimpfung gegenüber steht, wie sie die angekündigte Wiederkandidatur von ÖVP-Bürgermeister Herbert Osterbauer im Jahr 2025 beurteilt und ob eine weitere Kooperation mit der SPÖ geplant ist, lest ihr im ausführlichen NÖN-Interview, am Mittwoch in der Printausgabe sowie im E-Paper!