„Meine Fan-Gemeinschaft war aus dem Häuschen!“. Die Sautenerin Viki Jahrl entschied am Samstagabend in Wieselburg das große Finale von „Die NÖN sucht das größte Talent“ für sich. Gegenüber NÖN.at äußert sich die 20-jährige Sängerin erstmals zu ihrem Triumph im Rahmen der Show, die virtuell übertragen wurde, die entscheidenden Minuten vor der Bekanntgabe des Siegers und ihre persönlichen Pläne für die Zukunft.

Von Tanja Barta und Philipp Grabner. Erstellt am 21. Februar 2021 (17:42)
NÖN Talent 2020
Marschik

NÖN: Hast du bereits realisiert, dass du Niederösterreichs größtes Talent geworden bist?
Viki Jahrl:
Eigentlich habe ich es noch nicht so ganz realisiert. Es wird wahrscheinlich noch etwas dauern.

Wie hast du dich auf die Show vorbereitet?
Ich habe mich in meinem Zimmer verschanzt und das Lied so oft durchgespielt, bis es sich so angehört hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Ab und zu haben meine Eltern die Rolle des Publikums übernommen. Dabei war die Stimmung gleich ganz anders, als ob ich wirklich auf der Bühne stehen würde.

Ein Auftritt ohne Publikum: Wie war das für dich?
Ich muss zugeben, dass ich kurz vor meiner Performance nicht weniger aufgeregt war als damals in der Arena Nova in Wiener Neustadt mit Publikum. Ja, es war natürlich etwas ungewohnt, in einem Saal ohne wirkliches Publikum zu singen, aber dadurch, dass die Jury im Saal gesessen ist, war es nicht so komisch, wie ich erwartet hätte.

Das Preisgeld werde ich auf jeden Fall investieren, wofür mein Herz schlägt: die Musik.

Was ging dir kurz vor der Entscheidung durch den Kopf?
Bevor ich auf die Bühne gegangen bin, habe ich mir gesagt: „Egal, was passiert, ich bin stolz auf mich.“ Als Andy Marek dann die Plätze fünf bis zwei verkündet hat, hatte ich nicht mehr so viel Hoffnung, aber als er meinen Namen und davor die Textzeile meines eigenen Songs genannt hat, war ich überwältigt, es geschafft zu haben.

Wie haben deine Familie, Freunde und Fans auf deinen Sieg reagiert?
Meine Fan-Gemeinschaft war aus dem Häuschen. Ich habe vor der Show von allen Seiten guten Zuspruch bekommen, dass ich es schaffen werde und dass sie stolz auf mich sind. Sie haben mich so sehr bestärkt in dem, was ich tue. Alle haben sich mit mir gefreut und es sind auch Freudentränen geflossen. Ich bin so dankbar für alle Fans, dass sie so brav für mich angerufen haben.

Ich habe vor der Show von allen Seiten guten Zuspruch bekommen, dass ich es schaffen werde und dass sie stolz auf mich sind

In was möchtest du deine Gewinnsumme investieren
Das Preisgeld werde ich auf jeden Fall investieren, wofür mein Herz schlägt: die Musik.

NÖN: Wie wird es musikalisch bei dir weitergehen?
Ich werde mit meinem Song sofort ins Tonstudio zu Nina Wittmann nach Rohrbach bei Mattersburg gehen und es aufnehmen. Ein Musikvideo darf dabei natürlich nicht fehlen. Mein Traum ist es, damit durchzustarten und im Radio gespielt zu werden.

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