Sommerbar mit Schanigarten als erster Schritt. Am 5. Juli werden die Bürgerbeteiligungs-Ergebnisse für Hauptplatzumgestaltung präsentiert.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 17. Juni 2021 (04:58)
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Am Mistelbacher Hauptplatz wird derzeit der frühere Bussteig niveaufrei mit den umliegenden Bereichen gemacht. Hier soll eine chillige Sommerbar samt Schanigarten entstehen.
Michael Pfabigan, Michael Pfabigan

Derzeit wird die nicht mehr benützte Busbucht zwischen Brunnen und Toilettenbereich am Mistelbacher Hauptplatz niveaufrei gemacht, entstehen soll hier ein Schanigarten für eine Sommer-Hauptplatzbar, der auch vom benachbarten Griechen genützt werden kann. Mit den Ergebnissen aus der Zukunftswerkstatt für den Mistelbacher Hauptplatz hat das aber noch nichts zu tun. Denn dieser Prozess steht derzeit Corona-bedingt.

„Wobei: Mehr Grün und mehr Verweilflächen im Zentrum sind ja nach den ersten beiden Teilen der Zukunftswerkstatt Common Sense“, sagt Bürgermeister Erich Stubenvoll (ÖVP). Derzeit passiere nichts anderes, als dass einmal die Busspur auf das gleiche Niveau mit den Nachbarbereichen gebracht werde. Die Sommerbar soll dann mit der Einkaufsnacht am 2. Juli eröffnet werden.

„Mehr Grün und mehr Verweilflächen im Zentrum sind ja nach den ersten beiden Teilen der Zukunftswerkstatt Common Sense!“ Erich Stubenvoll (ÖVP), Bürgermeister

Wie geht es mit dem Hauptplatzdialog weiter? Der dritte Workshop hätte im Herbst stattfinden sollen. Dort hätte CIMA präsentieren sollen, was der Mistelbacher Hauptplatz nach Bürger- und Anrainerbefragung und Diskussionsprozess haben sollte. Das Beratungsunternehmen CIMA begleitet Mistelbach als jahrelange Kenner der Lage im Mistelbacher Zentrum bei diesem Prozess.

„Es wäre schon besser gewesen, wenn wir diesen dritten Teil noch im Vorjahr abhalten hätten können, denn durch die Pause geht schon viel Leidenschaft und Energie verloren, die sich das Thema verdient hätte“, meint Stubenvoll. Dann hätte auch die Politik Zeit gehabt, während des Lockdowns, über die Vorschläge der CIMA-Experten nachzudenken, findet Stubenvoll. Die Pläne sollen jetzt am 5. Juli im Stadtsaal präsentiert werden.

HTL-Krems prüft Machbarkeit der Tiefgarage

Wie soll es dann weiter gehen? Die Ergebnisse der drei Zukunftswerkstatt-Workshops werden gemeinsam mit den Erkenntnissen der HTL-Krems, die eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer Tiefgarage unter dem Hauptplatz gemacht hat, verknüpft. Anfang des Jahres wurden dort Probebohrungen gemacht, um zu wissen, wie der Untergrund beschaffen ist.

Erstes Fazit: „Möglich ist alles, es ist nur eine Frage der eingesetzten finanziellen Mittel“, sagt der Bürgermeister. Zentrums-Stadtrat Peter Harrer wird in seinem Gemeinderatsausschuss dann bis September entsprechende Erkenntnisse ableiten, die dann dem Gemeinderat präsentiert werden. Ziel muss es sein, für die Budgetverhandlungen 2022 schon fixe Wünsche für die Umsetzung zu haben.

Wobei alles an mit der Diskussion rund um die Parkplätze im Zentrum steht und fällt: „Die kann man nicht wegzaubern“, sagt Bürgermeister Erich Stubenvoll.