Abenteuer-Rallye ohne Mechaniker. Das Mistelbacher K-Team startet zu Spaß-Roadtrip durch Osteuropa und das Baltikum und muss auf Techniker verzichten. Der sprang kurzfristig ab.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 27. Juli 2021 (10:25)
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Aufbruch zum Pothole Rodeo: Benjamin Hymer, Rudi Buryan, David Kazelt und Lena Sattmann mit Bürgermeister Erich Stubenvoll und die beiden Teams „SeiLL‘n“ Martin Neumayer, Michael Freinberger, Simone Wieser aus St. Leonhard und Turboschnecken Leopold Brandhofer und Hans Freinberger aus Texing. Sie fuhren mit dem K-Team im Konvoi zum Startpunkt.
Anna Schöfböck

Die erste Etappe war am Montag noch die einfachste: Für das Mistelbacher K-Team startete am 26. Juli das Abenteuer „Pothole Rodeo Revolution“: Die verrückte Rallye mit einem alten Auto im Wert unter 500 Euro wird Benjamin Hymer, Lena Sattmann, Rudolf Buryan und David Kazelt quer durch Osteuropa und das Baltikum führen.

Die Strecke führt das Quartett durch nicht ganz ungefährliche Gegenden, auf abenteuerlichen Straßen durch die Slowakei, Ukraine, Modawien, Polen, Lettland und Estland. Start ist am Montag in Brno.

Und noch etwas wird für die Mistelbacher spannend: Nämlich, ob das Auto auch halten wird. Denn das K-Team muss die Reise quasi ohne Sicherheitsnetz machen, nachdem der Mechaniker im Team kurzfristig abgesagt hatte: „Pannen und Problemchen mit dem Fahrzeug werden also interessant, wir vertrauen aber darauf, dass unser Hauptsponsor Autopartner Karl das Fahrzeug technisch so hergerichtet hat, dass das Auto ohne Probleme die anspruchsvolle Reise übersteht“, sagt Teamleiter Benjamin Hymer.

David Kazelt wird jetzt als vierter Mann an der Pothole Rallye teilnehmen. Der Neue im Team freut sich vor allem auf die Herausforderungen der Tour: „Die Geschichten, die ich über frühere Rallyes gehört hab, die Landschaften, die Sehnsucht nach der Straße und das unwegsame Gelände: Das wollte ich schon immer auch erleben“, erzählt er. Die Reise in dem mit allerlei Schnickschnack aufgemotzten ehemaligen Feuerwehrauto werde auf jeden Fall eine besondere Erfahrung für die Teammitglieder.

Worauf freuen sich die Mistelbacher am meisten? „Highlight der Reise wird das Unglückskraftwerk Tschernobyl, wir freuen uns riesig darauf, das zu sehen“, sagt Hymer: „Und wir sind gespannt welche Aufgaben sich die Veranstalter überlegt haben.“ Denn Zweck der Rallye ist nicht die Schnelligkeit, in der die Strecke bewältigt wird, sondern das Sammeln von Punkten bei gestellten Aufgaben am oder am Weg zum Etappenziel.

„Eigentlich geht es um das Erlebnis der Reise an sich“, lachen die K-Team-Mitglieder bei ihrem Aufbruch ins Abenteuer. Zieleinlauf wird am 7. August an einem noch unbekannten Ort in Polen sein. „Und bis dahin ist alles möglich“, wissen Hymer, Kazelt, Buryan und Sattmann.

Die NÖN wird als Medienpartner des Teams auf mistelbach.NÖN.at über die Abenteuer des K-Teams berichten.