Ariane Swoboda freut sich auf Auftritt vor Publikum. Schauspielerin Ariane Swoboda freut sich auf die Auftritte, denn die Kinder zeigen, was sie von der Vorstellung halten.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 30. Juli 2021 (04:43)
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Die Bad Vöslauerin Ariane Swoboda spielt heuer die böse Königin. Im Interview war sie alles andere als böse. 
Michael Pfabigan

„Jetzt wird es langsam Zeit, dass vor Publikum gespielt wird“, lacht Ariane Swoboda. Bei „Schneewittchen – neu verzwergt“ beim Märchensommer in Poysbrunn spielt die Bad Vöslauerin die „Königin von Poysbrunn“, respektive die böse Stiefmutter.

Nachdem im Vorjahr der Märchensommer coronabedingt ausfallen musste, bereitet sie sich seit einem Jahr auf die Rolle vor. Wie verändert sich da die Interpretation der Königin? „Da ist es egal, ob es ein Jahr oder ein paar Monate in der Vorbereitung sind“, sagt Swoboda: „Ich lege gerne eine Rolle einige Zeit zur Seite und nehme sie wieder auf, um zu sehen, wie ich sie dann sehe. Jeder äußere Eindruck hat Einfluss auf die Interpretation“.

Das Konzept des Märchensommers fasziniert die Schauspielerin: „Tolle Musik mit vielen Ohrwürmern, Texte mit viel Witz - hier wird Kindertheater mit viel Liebe und auf hohem Niveau gemacht“, sagt die Schauspielerin, die sonst im Raimundtheater, im Simpel oder in St. Gallen auf der Bühne steht. Hohe Qualität ist ihr wichtig.

Ariane Swoboda weiß, Kinder sind ein ehrliches Publikum: „Da ist kein Wahrnehmungsfilter vorhanden, wenn sie sich langweilen, dann sieht man das sofort“, freut sie sich auf die Vorstellungen.

Ob sie das Weinviertel kennt? Nein, gesteht die Bad Vöslauerin: „Aber die Kollegen vom Ensemble haben schon gesagt, was sie alles sehen wollen. Ich denke, da werde ich mit ihnen viel kennenlernen.“