Mank: Es wird wieder laut im Beserlpark. „5/8erl in Ehr‘n“ und „Yasmo und die Klangkantine“ werden Ende Juli im Manker Beserlpark aufspielen.

Von Michael Bouda. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:47)
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Das Beserlpark-Team freut sich auf das Festival. Gregor Sandler, Elisabeth Schreiner, Anna und Markus Lechner, Armin Mahmoodzadeh und Pablo Jäger mit Emil Schreiner und Elias Lechner.
privat, privat

Endlich wieder Live-Musik, endlich wieder tanzen: Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause kann diesen Sommer wieder das Beserlpark-Festival in Mank über die Bühne gehen. „Wir freuen uns schon sehr. Wir wollen einfach die Musik genießen, und ich glaube, das wollen die Menschen auch. Das wird ein tolles Wochenende“, freut sich Elisabeth Schreiner vom Kulturverein Beserlpark, der das Festival veranstaltet.

Musik am letzten Juliwochenende

Am Freitag, 30., und Samstag, 31. Juli, steigt die 26. Ausgabe des Events im Manker Beserlpark. Die zwei Headliner stehen bereits fest. Am Freitag wird die sprachgewaltige „Yasmo“ mit ihrer „Klangkantine“ Rap, Hip Hop und Jazz samt Bläsersounds in die „Stadt mit vielen Gesichtern“ bringen. „Sie ist absolut genial, eine Poetin“, schwärmt Schreiner. Der Samstagabend gehört dann den „5/8erl in Ehr‘n“, die Mundart und Jazz, Wienerlied und Pop, Feel-good und gesellschaftskritische Musik vereinen. Dazu kommen noch die Indie-Rock-Band „Strandhase“ sowie die funkigen Takeshi’s Cashew“. Zwei weitere Acts werden in nächster Zeit bekannt gegeben.

„Es ist natürlich ein sehr großer Aufwand. Es fließen ganz viel private Energie und Herzblut hinein.“ Elisabeth Schreiner

Dabei war es in Anbetracht der Corona-Situation lange Zeit ungewiss, ob das Festival stattfinden kann. „Als die Info, die Ankündigung der Lockerungen, gekommen ist, hat sich gleich der Vorstand getroffen. Die Stimmung war super, wir waren top motiviert und haben gesagt: ‚Ja, wir wollen es machen‘“, schildert Schreiner. „Und die Stimmung ist nach wie vor positiv. Wir freuen uns total“, lacht sie im Gespräch mit der NÖN.

3-G-Regel bei Festivalbesuch

Ganz so wie in den vergangenen Jahren kann das Festival freilich nicht vonstattengehen. Ein „3G-Nachweis“ (geimpft, getestet oder genesen) ist Voraussetzung für den Besuch, anstelle der üblichen drei Tage wird es heuer ein Zwei-Tages-Festival und die Besucherzahl ist auf 500 pro Tag limitiert – in den Vorjahren kamen durchschnittlich doppelt so viele Menschen pro Tag in den Beserlpark. Ab dieser Woche sind die limitierten Tagestickets sowie Festivalpässe via Ö-Ticket und in allen Raiffeisenbanken in Wien und Niederösterreich erhältlich.

Veranstalter arbeiten mit Herzblut und Energie an Festival

Trotz der etwas kleineren 26. Ausgabe gibt es genug zu tun. „Es ist natürlich ein sehr großer Aufwand. Es fließen ganz viel private Energie und Herzblut hinein“, sagt Schreiner. Die anfängliche Ungewissheit hatte das Beserlpark-Team nicht davon abgehalten, seit Monaten an den Vorbereitungen zu arbeiten. Vorbereitungen, die sich nun bezahlt machen werden.

„Wir sind ein kleiner Verein mit Liebe zur Musik. Wir wollen einfach gute Musik nach Mank bringen. Wir sind kein Unternehmen und haben natürlich einen großen Aufwand, es war uns aber ein Anliegen, dass das Beserlpark-Festival nach einem Jahr Pause endlich wieder stattfinden kann“, sagt Schreiner. „Und das ist ein super Gefühl.“