Was kommt nach der Vollbremsung?. Lea Babinger, Schülerin aus St. Leonhard, und ihr Blick auf Corona.

Von Red. Melk. Erstellt am 17. Juni 2021 (08:26)
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Auch wenn uns die Corona-Krise die vergangenen Monate vieles schwieriger gemacht hat: Sie hat uns auch positiv beeinflusst. Für mich persönlich ganz groß zu schreiben ist hier der Blickwinkel auf unsere Umwelt und den Klimawandel.

Die Pandemie hat die Wirtschaft und den Verkehr buchstäblich ausgebremst – und somit die Treibhausgase reduziert, was uns und besonders unserer Umwelt auf jeden Fall gutgetan hat. Natürlich dürfen wir jetzt nicht glauben, dass der Klimawandel dadurch gestoppt wurde – jedoch sollte man auch die kleinen Erfolge wertschätzen und diese als Anstoß erkennen.

Auch die heimischen, regionalen Lebensmittel sind durch die Krise viel mehr in den Mittelpunkt gerückt. Und auch wenn es hart war, seine sozialen Kontakte dermaßen zu reduzieren: Vielleicht schätzt man die Zeit mit Familie und Freunde jetzt wieder mehr. Ich tu es jedenfalls! Und wir können durch das mikroskopisch kleine Virus auch Großes fürs Leben lernen: Man muss nicht alles, sofort, zu jeder Tageszeit haben, um glücklich zu sein.

Die Krise hat in unser aller Leben den Stopp-Schalter umgelegt – vielleicht war das auch die notwendige Entschleunigung, die die Gesellschaft gebraucht hat. Es war gewiss nicht immer leicht, aber eine gute Lehrzeit. Die Krise kann eine Chance sein – wenn wir Menschen sie denn auch als solche nutzen.