Emmersdorf: Hauskatze "Lily" starb an Schusswunde. Der Schock im Emmersdorfer Ortsteil Grimsing sitzt tief: "Lilys" Verletzung wurde vom Tierarzt als Schusswunde identifiziert. Familie mahnt weitere Hausbesitzer zur Vorsicht - und die Polizei appelliert, Tierquälerei zur Anzeige zu bringen.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 02. August 2021 (17:08)

Erst vernahm eine Familie in Grimsing (Emmersdorf) Schüsse - danach schleppte sich Hauskatze "Lily" verletzt nach Hause.

"Unsere Katze wurde angeschossen, die Wunde wurde vom Tierarzt als Schusswunde bestätigt. Sie musste 24 Stunden qualvolle Schmerzen ertragen. Ich hoffe, einige Katzen zu retten, unsere 'Lily' konnte nicht mehr gerettet werden", sagen die Betroffenen gegenüber der NÖN.

Der Vorfall habe sich am Montag der Vorwoche zugetragen. Nachgefragt bei der Polizei verweist Chefinspektor Herbert Oberklammer darauf, Tierquälerei - egal in welcher Form - immer zu melden. "Uns ist dieser Vorfall leider nicht bekannt. So etwas müsste auf alle Fälle angezeigt werden", betont er auf NÖN-Anfrage.