„Dark Mars“ als neue Attraktion. Eibl-Jet in Türnitz: Neuankauf eines Simulators ermöglicht Gästen, die Rodelfahrt digital zu erleben. Die Inbetriebnahme ist am Freitag vorgesehen, zwei zusätzliche Mitarbeiter werden eingestellt.

Von Markus Zauner. Erstellt am 20. Mai 2021 (03:14)
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Rodelbahn 4.0: Eibl-Jet-Geschäftsführer Karl-Heinz Wieland hat den Simulator „Dark Mars“ im Beisein von Wolfgang Rauchenberger (l.) und Bürgermeister Christian Leeb (r.) bereits getestet.
privat, privat

,,Wir werden in Zukunft unsere Rodelfahrten auch als virtuelles Erlebnis anbieten können“, hatte Eibl-Jet-Geschäftsführer Karl-Heinz Wieland der NÖN schon im März exklusiv verraten.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, um welche neue Attraktion es sich bei der Sommer-Rodelbahn exakt handelt. „Wir nennen den in Form eines Raumgleiters gestalteten Simulator Dark Mars“, schildert Wieland. Die Funktionsweise ist einfach: Die Gäste setzen eine „Virtual-Reality-Brille“ auf – und schon können sie in eine programmierte 3D-Welt eintauchen. „Der Simulator, auf dem die Leute sitzen, bewegt sich entsprechend der virtuellen Welt. Zusätzliche Effekte, zum Beispiel durch Ventilatoren oder Vibrationen, verstärken dieses Erlebnis“, beschreibt der Eibl-Jet-Geschäftsführer.

„Wir haben hier eine Möglichkeit geschaffen, eine Sommerrodelfahrt digital zu erleben. Das geht natürlich auch bei Schlechtwetter.“ Eibl-Jet-Geschäftsführer Karl-Heinz Wieland

Pünktlich zur Saison-Eröffnung am Freitag, 21. Mai, soll die Neuanschaffung in Betrieb gehen. Investiert wurde dafür ein „mittlerer fünfstelliger Betrag“, verrät Wieland. Positiver Nebeneffekt für den Arbeitsmarkt: Für die Betreuung des „Dark Mars“ werden zwei weitere Mitarbeiter eingestellt.

Bürgermeister Christian Leeb sieht im angekauften Simulator einen Beitrag, um die Attraktivität der gemeindeeigenen Freizeiteinrichtung am Fuße des Türnitzer Hausberges zu erhöhen und noch mehr Besucher anzulocken. Die neue Attraktion beim Eibl-Jet sei „einzigartig in Österreich“. Der Geschäftsführer verweist indes auf eine Alternative bei fehlendem Sonnenschein: „Wir haben hier eine Möglichkeit geschaffen, eine Sommerrodelfahrt digital zu erleben. Das geht natürlich auch bei Schlechtwetter. In diesem Sinne haben wir jetzt eine Rodelbahn 4.0.“

Und: „Die Probefahrten waren bisher sehr zufriedenstellend, das Feedback war nur positiv“, freut sich Wieland.