Mit 60 km/h ist man fast ein „Hindernis“. Zu den Berichten über Unfälle und gefährliche Szenen im Baustellenbereich der B37 (Krems-Gneixendorf):

Erstellt am 16. Juni 2021 (05:34)

In den letzten Monaten bin ich mit meiner Tochter öfter Richtung Pyhra ins Internat unterwegs, dadurch auch im derzeitigen Baustellenbereich. Ich hatte an einem Tag Glück: Gleich nach der Ampel in Fahrtrichtung Horn schnitt mich noch ein nach vorne preschender Pkw, bevor es einspurig wird. Ein paar Wochen zuvor ist dem Bruder meines Schwagers dort ein Auto hinten aufgefahren.

An die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält sich vielleicht die Hälfte der Fahrer, egal ob Pkw oder Lkw. Man fühlt sich bei 60km/h richtig als Hindernis . Das war aber schon in der 80er-Beschränkung so, die aber sehr vernünftig war. Dort gehören fixe Radargeräte aufgestellt.

Die Fahrweise wird immer rücksichtsloser, wie man bei dem jüngsten schweren Unfall am 28.Mai in Droß wieder sieht. Manchmal habe ich das Gefühl, die Fahrer registrieren den anderen Verkehrsteilnehmer nicht – aber nicht nur die ältere Generation „60+“!

Der Familie, die unschuldig verunfallt ist, wünsche ich gute Genesung!

Alexandra Stöger, Groß Burgstall

 

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