Geschichte erwandern in Aggsbach-Markt. Auf Info-Tafeln an Welterbesteig und Seeber Rundweg wird die Historie der Wachau aufgerollt.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 30. Juli 2021 (05:10)
Josef Trinkl
Einen Überblick über die Historie und Besonderheiten der Wachau erhält man auf dem neuen „kulturgeschichtlichen Wanderweg“ von Aggsbach nach Willendorf. Gemeinderat Josef Trinkl mit zwei der Info-Schilder, die entlang der Rundstrecke montiert werden.
 
Chris Leneis

 Die Gestaltung einer „kulturgeschichtlichen Wanderung“ wurde in der Gemeinde Aggsbach initiiert.

Auf einer Strecke von etwa 6,5 Kilometern (circa 2 Stunden Gehzeit), die vom Feuerwehrhaus Aggsbach aus nach Willendorf, zum Teil auf dem Welterbesteig und auf dem Seeber Rundweg, verläuft, werden insgesamt 12 Info-Bildtafeln montiert, die die Geschichte der Wachau erläutern.

Von Urgeschichte bis Mittelalter wandern

Von der Urgeschichte (Venus von Willendorf) über das Römische Reich (Favianis, Severin), die bayrische Siedlungsnahme bis zu den mittelalterlichen Landmarks in der Wachau (König Richard Löwenherz, Burgen und Ruinen) wird die Historie aufgerollt.

Über die Renaissance- und Barockzeit, Napoleon und die Franzosen wird informiert, ebenso über die Donau, den Weinbau, traditionelle Feste und das Weltkulturerbe. Die Bilder und Texte stammen aus den Büchern von Wachaukenner und Fotografen Fritz Friedl.

„Wir wollen Gäste und Besucher für die kulturelle Vergangenheit der Wachau interessieren und damit zu weiteren Aktivitäten motivieren“, erzählt Initiator Gemeinderat Josef Trinkl. Das Projekt wird vom Leader-Verein Wachau-Dunkelsteinerwald gefördert. Die Info-Schilder sind mittlerweile angefertigt und werden in den nächsten Wochen aufgestellt.