Stausee Ottenstein hat ein neues Highlight. Wichtige Impulse für die heimische Wirtschaft wurden am Stausee Ottenstein gesetzt: Die Besitzer des Hotels Schloss Ottenstein konnte die ersten Ausbauschritte im Hinblick auf das Seerestaurant rechtzeitig zum Ende des Lockdowns abschließen.

Von Gerald Mayerhofer. Erstellt am 21. Mai 2021 (10:18)

In das Seerestaurant am Staussee wurde in Summe rund eine Million Euro investiert. Das Restaurant mit der Bootsvermietung strahlt in neuem Glanz: Die Fläche und die Anzahl der Sitzplätze der Terrasse wurden verdoppelt. Auch der Innenbereich wurde komplett erneuert – und zwar nicht nur der Gästebereich, sondern auch die ganze Küche und ein Großteil der Gebäudetechnik.

Nachhaltigkeit im Fokus

Das Thema „Nachhaltigkeit“ spielte bei der Generalsanierung eine essenzielle Rolle: Einerseits, auch, um die laufenden Betriebskosten auf niedrigem Niveau zu halten. So erhielt das Gebäude einen Vollwärmeschutz. Weiters ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 70 Kilowattstunden vorgesehen. Das Seerestaurant ist damit im Sommer zwar nicht ganz energieautark, kann aber im Winter damit die gesamte Frostwache selbst bewerkstelligen.

Mietboot-Flotte ausgebaut

Elektrizität spielt auch bei der Mobilität des Unternehmens eine große Rolle: So sind bereits sieben der zehn Fahrzeugen des gesamten Hotel-Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Investiert wurde auch in die Bootsflotte: Für die Saison 2021 wurden 20 neue Elektroboote angeschafft. In Summe stehen den Gästen am Stausee somit rund 80 Boote zur Vermietung zur Verfügung.

Heimische Betriebe am Werk

Hotel Ottenstein-Eigentümervertreter Hunor Ince betonte bei der Eröffnung, dass man "alleine nichts, im Team aber stark" sei. Er bedankte sich bei seinen Mitstreitern und den Professionisten aus der Region, die an der Generalsanierung des Seerestaurants maßgeblich mitgewirkt hatten. Nachhaltigkeit wurde auch im Sinne der Regionalität gelebt: So wurde ein Großteil der Aufträge an heimische Betriebe im Umkreis von 50 Kilometern um den Stausee vergeben.

20 Millionen für die Region

„Das Seerestaurant war nur der erste Schritt des Ausbaus, in weiteren Schritten wird die Zimmeranzahl im Hotel erhöht und das Gebäude, in dem die Rezeption untergebracht war, zu einem Wellnessressort ausgebaut.“ so Ince weiter. Der Umbau der ehemaligen Jugendherberge in Hotelzimmer habe ebenfalls bereits begonnen. In Summe werden im Laufe der nächsten Jahre rund 20 Millionen Euro investiert werden.

Lob für "Leuchtturmprojekt"

Bürgermeister Gerhard Wandl (Rastenfeld) betonte, „dass sich die gesamte Gemeinde über den "neuen Anstrich" des Seerestaurants freue. Die Stausee-Region wurde nicht umsonst im Jahr 2019 zum schönsten Platz NÖ gewählt!“ Waldviertel Tourismus-Geschäftsführer Andreas Schwarzinger bezeichnete das neue Restaurant am Stausee und die Investitionen am Hotel Ottenstein als „Leuchtturmprojekt“ für das gesamte Waldviertel.