Prohaska zur EM: „Bin Experte, aber nicht allwissend“. Die NÖN hörte sich vor der Fußball-EURO unter den Klosterneuburger Promis um. ORF-Experte Prohaska ist live dabei, Landeshauptfrau Mikl-Leitner vor dem Schirm. Stadtchef Schmuckenschlager: „Mein Tipp: Italien.“

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 26. Mai 2021 (05:24)
Klosterneuburger Promis - Prohaska zur EM: „Bin Experte, aber nicht allwissend“
ORF-Experte Herbert Prohaska meint: „Das erste Spiel ist das Wichtigste.“ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner schaut sich die Ösrterreicher mit ihrem Mann an.
NÖN (Prohaska)/ÖVP (MIkl-Leitner)

Alles fiebert der kommenden Fußball-Europameisterschaft entgegen. Vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 findet sie in zehn europäischen Städten und einer asiatischen Stadt (Baku) statt. Wie schon 2016 werden 24 Mannschaften an der Endrunde teilnehmen. Und das Beste: Österreich ist dabei!

Der in Kierling lebende Fußball-Experte Herbert Prohaska wird alle Spiele der Österreicher als ORF-Experte vor Ort miterleben und kommentieren. Prohaska erlaubt sich über das Weiterkommen unserer Mannschaft keine Prognose: „Ich bin zwar Experte, aber nicht allwissend. Es gilt für alle: Das erste Spiel ist das wichtigste, weil es richtungsweisend ist.“

„Ich werde mitfiebern, sofern es meine Zeit zulässt.“ Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau

Der erste Gegner Österreichs ist Nordmazedonien. Den gilt es zu schlagen. Prohaska: „Wenn du das erste Spiel verlierst, ist man unter Druck, die Stimmung ist schlecht und die Medien schreiben schlecht.“

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„Das erste Spiel ist das Wichtigste.“ ORF-Experte Herbert Prohaska.
NÖN, NÖN

Trotzdem will die NÖN wissen, wie Fußballexperte Prohaska das Weiterkommen der Österreicher einschätzt: „Ich sag einmal so: Wir haben eine Mannschaft, die in ein Achtel- oder sogar Viertelfinale kommen kann. In einer Quali hat man zehn Spiele, da kann man auch manchmal verlieren. In der Endrunde zählt aber jedes Match. Wir brauchen uns aber vor niemand zu Fürchten. Man muss halt in den ersten drei Spielen in Bestform antreten.“

Sogar Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner will sich mit ihrem Mann das eine oder andere Spiel zu Hause vor dem Schirm anschauen. Mikl-Leitner: „Ich freu mich für alle Fans, dass es die Europameisterschaft gibt, und wünsche mir, dass – in Hinblick auf Corona – alles gut über die Bühne geht.“

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Schaut sich die Ösrterreicher mit ihrem Mann an: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
VP, VP

Die Landeshauptfrau ist zuversichtlich, was das Abschneiden der österreichischen Nationalmannschaft betrifft: „Ich werde mitfiebern, sofern es meine Zeit zulässt, weil ich freue mich auch riesig darauf, im Land wieder unterwegs sein zu können.“

Beachvolleyball-Legende Oliver Stamm ist nicht so ganz zufrieden mit dem Austragungsmodus: „Ich weiß nicht, ob das mit den vielen Austragungsorten gut ist.“ Für die Fernsehzuschauer sei das egal, aber für die Fans, die live dabei sein wollen, sei das nicht gut: „Das ist schlecht für die Fankultur.“

Stamm wird natürlich vor dem Fernseher sitzen: „Von Woche zu Woche steigert sich die Vorfreude darauf. Was schön ist: Österreich wird besser und überzeugender auftreten als das letzte Mal, weil wir über einen soliden Kader verfügen.“

Auch Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager ist ist auf die EM sehr gespannt, „weil ich sie heuer gemeinsam mit meinem Sohn Theo erleben werde.“ Theo ist zehn und begeisterter Fußballer beim FC Klosterneuburg. Schmuckenschlager: „Wir sammeln schon Panini-Sticker und freuen uns auf die Ballzauberer Europas.“ Er traut den Österreichern viel zu, nicht aber den Titel: „Mein Tipp: Italien.“

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