Lebensmittel im Sommer. Probieren Sie's doch einfach einmal aus: Klosterneuburgs Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer über den Umgang mit Nahrungsmitteln im Sommer.

Von Red. Klosterneuburg. Erstellt am 03. August 2021 (06:51)
New Image
Tipps von Hademar Bankhofer: Probieren Sie's doch einfach einmal aus.
Usercontent, Bankhofer

Nicht nur wir Menschen leiden im Sommer unter warmen Temperaturen. Auch unsere Lebensmittel sind gefährdet. Und das ist für uns gefährlich, weil sich über 20 Grad Celsius schädliche Bakterien im Essen rasant vermehren.

Vor allem ältere Menschen, schwangere Frauen, immunschwache Personen und Kinder können davon krank werden. Dazu sollte man wissen, welche Naturprodukte im Sommer besonders leicht verderben: Fleisch, Fisch, Geflügel, Milchprodukte und Eier. Da bilden sich besonders schnell Keime, die eine Infektion auslösen können.

  • Man sollte schon mit dem Schutz vor Hitze für die Lebensmittel beim Einkaufen beginnen: Tiefkühlprodukte dürfen nicht antauen, sollten daher in einer Kühltasche nach Hause getragen werden.
  • Lebensmittel, die nicht gleich verzehrt werden, müssen hinten im Kühlschrank platziert werden.
  • Achten Sie darauf, dass Naturprodukte, die Sie gekauft haben, nicht zulange der Sonne ausgesetzt sind. Nehmen Sie nur die Mengen an Butter, Margarine, Käse oder Wurst aus dem Kühlschrank, die Sie essen. Speisen wie Hackbraten, Beef Tartar, Mettwurst oder Sushi werden schnell kaputt und können uns krank machen.
  • Verwenden Sie in der Küche nur ganz frische Eier und verzichten Sie in den nächsten Wochen auf Tiramisu, Zabaione und andere Speisen, die mit rohen Eiern zubereitet werden.
  • Die kälteste Stelle im Kühlschrank ist das unterste Fach ober dem Gemüsefach. Dort sollten Fisch, Fleisch und Wurst lagern.
  • Wenn auf der Packung von Lebensmitteln „Gekühlt lagern!“ zu lesen ist, dann bedeutet das null bis vier Grad Celsius.
  • Tomaten, Avocados, Bananen und Kartoffel sollten auch im Sommer zimmerwarm aufbewahrt werden. Im Kühlschrank gehen ihre Vitalstoffe verloren.