Wachtberg: Eine Kunst, die wächst. Künstler setzen bei einem Symposium Akzente mit dem, was Mutter Erde zu bieten hat.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 30. Juli 2021 (04:04)

Wenn Kunst und Natur in Verbindung treten, entstehen daraus Geschichten, die sich im Lauf der Jahreszeiten ständig ändern. „Kunst in der Natur“ ist eine von Künstlern gestaltete und doch natürlich wachsende Struktur. Die Kunst geht eine einzigartige Beziehung ein – und so werden auf dem Wachtberg künstlerische Träume sichtbar und poetische Begegnungsräume geschaffen.

Die Symposien auf dem Wachtberg haben sich seit der Gründung durch Dieter Graf vor über zwei Jahrzehnten als Zentrum der zeitgenössischen Skulpturen etabliert. Werke von renommierten Künstlern kommunizieren hier mit der Natur.

Im Rahmen des 28. Symposiums setzten Karin Altmann, Sina Gansterer, Daniela Gruse, Loren, Sebastian Leopold, Brigitte Sasshofer, Christiane Spatt, Camillo Stepanek, Hans Wildholz und Performance-Künstler Kuba Falk künstlerische Akzente. Moderator Wolfgang Müller-Funk stellte in der Finissage die Objekte und Projekte vor.

Symposiums-Leiter Gabriel Graf ermöglicht immer wieder renommierte Künstlern, die sich intensiv mit der Natur und der Landschaft des Wachtbergs auseinandersetzen, vor Ort zu performen. Dabei ist es Graf wichtig, das Niveau der bildenden Kunst und der Musikbeiträge auf einem hohen Level zu halten.

Sito Schwarzenberger, Richard Eigner und Thomas Libal boten Musik Performance Visuals. Im Hauptakt des Abends begeisterten „Otto Lechner & die Frühaufsteher“ die Gäste. Abschließend sorgte ein Platz am Lagerfeuer für beschauliche Gesprächsrunden, traditionell im Schein des Vollmondes über dem Wachtberg. Als ein Gewitter einsetzte, wurde im Symposiums Haus weitergefeiert.