"Internet für alle": SPÖ sammelt Unterschriften. Neben dem Ausbau der Weinviertler Schnellstraße im Bereich zwischen Göllersdorf und Großstelzendorf wirbt die Bezirks-SPÖ aktuell für eine weitere Petition: „Recht auf Internet für alle“, lautet die Forderung, die Bezirksvorsitzender Richard Pregler gerade im Bezirk Hollabrunn als äußerst dringlich ansieht.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 25. Juli 2021 (15:31)
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SPÖ-Bezirksvorsitzender Richard Pregler fordert den raschen Ausbau des Breitbandinternets im Bezirk Hollabrunn.
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Mehr Geld und einen schnelleren Ausbau forderte die SPÖ zuletzt im ganzen Land. Ein Ruf, der nicht zuletzt für den Bezirk Hollabrunn gilt. Am Breitbandatlas seien hier noch viele weiße Flecken zu erkennen, selbst in der Bezirkshauptstadt finden sich nur wenige Straßenzüge, in denen Downloadraten jenseits der 1.000 Mbit pro Sekunde (1 Gbit/s) verfügbar sind, so Pregler: „In weiten Teilen der Stadt läuft das Internet gerade mal so, was Menschen, die gerne Videos streamen, nicht zufriedenstellen kann“. 

Es sei ein Problem, das „fast alle Städte im Weinviertel“ teilen. Und besonders schlimm sei die Situation in Hardegg oder Mallesbach, wo zum Teil nur Downloadraten von 2 Mbit/s möglich sind. „Das ist für eine vernünftige Internet-Nutzung völlig unbrauchbar“, betont der SPÖ-Bezirkschef. „Und ohne 5G stoßen hier auch im Mobilfunk die Übertragungsraten rasch an ihr Limit.“

Hier müsse die Situation – gerade durch verstärktes Homeoffice – rasch verbessert werden, betont Pregler und ruft auf, die Petition auf https://noe.spoe.at/petitionen/recht-auf-internet-fuer-alle zu unterstützen. Denn: „Wenn Glasfaserkabel irgendwo enden, in die Häuser immer noch die alten Kupferkabel führen und auch das 5G-Mobilfunkangebot weit und breit nicht in Sicht ist, kann eine private Nutzung des wirklich schnellen Breitbandinternets nicht stattfinden.“