Mähplan für die Schmida nach Protesten. Nachdem bei Forstarbeiten Bäume geschlägert wurden, in denen Falken nisteten, ging ein erstes Treffen mit Jägern der Gemeinde Heldenberg über die Bühne.

Von Sylvia Stark. Erstellt am 18. Juni 2021 (05:10)
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Die Schlägerungen am Baritzbach sorgten für Proteste unter Anrainern. Nun wird ein Plan erarbeitet, um derartige Aufregung künftig zu vermeiden.
Sylvia Stark , Sylvia Stark

Bürgermeister Peter Steinbach und Vizebürgermeister Günther Brandstätter trafen sich vergangene Woche mit der Jägerschaft und einem Naturexperten, um den besten Zeitpunkt für die Böschungsarbeiten am Baritzbach und an der Schmida festzulegen. Wie berichtet, hatte es zuletzt Aufregung unter Anrainern gegeben, da Weiden geschlägert wurden, in denen Falken nisteten. Die Gemeinde reagierte darauf.

Vor drei Wochen ließ der Vizebürgermeister die Böschung des Baritzbaches in Neu-Glaubendorf mähen. Die Anrainer hatten davor ein Informationsschreiben der Gemeinde über die Rodungsarbeiten erhalten. Doch damit, dass die Forstarbeiter auch die Weiden mit den Falken abholzten, wurde nicht gerechnet. Und gerade diese Maßnahme sorgte für Proteste. Brandstätter ließ daraufhin die Arbeiten einstellen.

Rodungsarbeiten zwischen September und März besser

„Beim Treffen mit den Jägern der Gemeinde Heldenberg haben wir besprochen, wie man die Böschungen am besten mähen soll,“ schildert der Vizebürgermeister. Klar sei: Der beste Zeitpunkt für diese Arbeit ist zwischen September und März.

Diese Woche werden Experten des Landes erwartet, um einen Mähplan für den Schmidaoberlauf auszuarbeiten. Dieser betrifft die Gemeinden Heldenberg, Ziersdorf und Sitzendorf.