Doppelhäuser mit Blick auf die Lipizzaner. Fünf Doppelhäuser sind im Juni 2022 bezugsfertig. Auf verdichtete Bauweise werde geachtet.

Von Sandra Frank. Erstellt am 12. Juni 2021 (04:41)
Fünf Doppelhäuser entstehen in der Lipizzanergasse in Großwetzdorf
In zwölf Monaten stehen in der Lipizzanergasse in Großwetzdorf fünf Doppelhäuser. Der Baubeginn wurde klassisch mit einem Spatenstich eingeläutet. Hier packten mit an (v.l.): Werner Lint, Margit Megay, Wolfgang Grabner, Bürgermeister Peter Steinbach, Norbert Frohner und Groß-Wetzdorfs Ortsvorsteher Christian Schauhuber.
Witzany

„Die Straße und der Kanal sind gebaut, jetzt geht’s dann dahin“, freute sich Norbert Frohner, geschäftsführender Gesellschafter der R6 Immobilien Entwicklungs GmbH, als er Montagvormittag in Großwetzdorf auf den Platz vor sich blickte. In etwa zwölf Monaten werden dort fünf Doppelhäuser stehen.

„Denen haben wir eine exklusive Adresse verschafft“, schmunzelte Bürgermeister Peter Steinbach. Die Häuser werden nämlich in der Lipizzanergasse errichtet. „Man sieht von hier aus zu den Stallungen“, weiß das Gemeindeoberhaupt.

Errichtung von zehn Wohneinheiten

Mit dem Griff zu den Spaten wurde nun der Baubeginn eingeläutet. Bei der Errichtung der zehn Wohneinheiten wird auf eine ökologische Bauweise geachtet. „Es werden keine fossilen Brennstoffe verwendet“, versicherte Frohner. Die Energiekosten werden durch eine energiesparende Gebäudehülle mit hochwertiger Vollwärmefassade und einer Luft-Wasser-Pumpe gering gehalten. Die derzeit explodierenden Baustoffpreise treffen den Bauträger indes nicht. „Wir haben die Kalkulationen vorab gemacht. Es gibt einen Fixpreis, an dem ist nicht zu rütteln.“

Individuelle Finanzierung möglich

Eine Doppelhaushälfte wird knapp 300.000 Euro kosten. Dieser Preis soll potenzielle Interessenten aber nicht verschrecken. „Wir haben individuelle Finanzierungsangebote, damit man möglichst niederschwellig zum Eigentum kommt“, verweist Frohner an die Finanzspezialisten.

Die Doppelhäuser mit Garten würden nicht nur mit einer klingenden Adresse punkten, sie befinden sich auch „in einer verkehrsgünstigen Lage“. So sei man in etwa 35 Minuten in Wien und in 15 Minuten in der Bezirkshauptstadt. Bahnhöfe befinden sich ebenso in der Nähe. Kindergarten und Kleinstkindbetreuung werden in der Gemeinde angeboten.

„Wollen lebenswerteste Gemeinde bleiben“

„Bei so großen Widmungen achten wir sehr auf eine verdichtete Bauweise, um Bauland zu sparen“, erklärt Steinbach. „Unsere Gegend ist nicht für Wohnblöcke gemacht“, ergänzt der Gemeindechef, weil: „Wir wollen ja weiterhin lebenswerteste Gemeinde im Bezirk bleiben.“ Darum setzt man am Heldenberg auf Doppel- oder Reihenhäuser.

Neben den neuen Doppelhäusern in der Lipizzanergasse wird auch der Spielplatz ausgebaut. Dafür nimmt die Gemeinde etwa 50.000 Euro in die Hand. „Das ist mehr als eine Schaukel“, erzählt Steinbach lachend vom Flying Fox und einer Kletterkugel. Noch im Sommer soll der neue Spielplatz fertig sein.

Interessenten für die Doppelhäuser gebe es bereits; wer mehr darüber erfahren möchte, findet Infos auf www.pvgraber.at .