Der Jungscharpreis ging nach St. Andrä. Pfarre hatte Erfolg mit Aktionen rund um Baum, der 2017 gepflanzt worden war.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 12. Juni 2021 (03:34)
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Melanie Rauchecker (links) und Kathi Singer übernahmen den Preis für die St. Andräer Jungschar.
privat, privat

Erstmals wurde in der Diözese St. Pölten der Jungscharpreis verliehen. Im Rahmen der Vollversammlung der Katholischen Jungschar präsentierte man im St. Pöltner Hippolythaus alle 18 Einreichungen und kürte danach drei Siegerpfarren gekürt. Mitmachen konnten alle Jungschar-, Ministranten- und Sternsingergruppen der Diözese mit besonderen Projekten und Aktionen.

„Wir möchten uns mit dem Jungscharpreis für ihr großartiges Engagement bedanken“, so Fabian Ziselsberger, ehrenamtlicher Vorsitzender der Jungschar.

Eine Jury aus drei Vertretern der Kinder- und Jugendarbeit hat je eine Siegerpfarre pro Kategorie ernannt. Im Namen der Jury begründete Cornelia Geiger, Bereichsleitung Kinder und Jugend, die Entscheidung, dass sie besonders auf Innovation und Partizipation der Kinder geachtet haben. Die Auswahl sei keineswegs leichtgefallen. Die Siegergruppen freuen sich über eine personalisierte Trophäe aus Holz und einen Gutschein für einen Workshop für die Kinder durchgeführt vom diözesanen Jungscharteam.

Ort der Gemeinschaft und der Verbundenheit

Die Pfarre St. Andrä konnte in der Kategorie „gemeinsam.kindsein“ überzeugen. Schon 2017 hatte sie anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der Jungschar einen Baum gepflanzt. Dieser wurde während der Lockdowns durch unterschiedliche Aktionen ein Ort der Gemeinschaft und Verbundenheit. Die Kinder konnten beim geschmückten Baum zum Beispiel Osterwünsche deponieren und auch ihr Nikolaussackerl abholen. Rätsel wurden aufgehängt, um abgeholt zu werden. Als Dank für ihr Engagement beim Sternsingen wurden die Kinder beim Jungscharbaum beklatscht.