Weil die Natur verbindet. Nicht immer gibt es für Projekte, wie das Haus der Wildnis, die nötigen finanziellen Mittel. Die Idee löste bei vielen Firmen Begeisterung aus. Und so können sich heute viele Sponsoren mit dem Projekt identifizieren.

Erstellt am 11. Mai 2021 (10:41)

Das Haus der Wildnis ist kein gewöhnliches Projekt, das nur für Besucher geschaffen wurde. Es ist ein Projekt, mit dem sich sehr viele Menschen und Unternehmen identifizieren können. Das zeigt die Beteiligung vieler Spender, die sich mit Beträgen von 50 bis zu 200.000 Euro an der Umsetzung beteiligt haben.

Von Beginn an mit an Bord war die Firma J.u.A. Frischeis. Ein Holzhandelsunternehmen mit Stammsitz in Stockerau und weiteren 55 Standorten, verteilt auf zwei Kontinente. „Da wir in Niederösterreich gegründet wurden, sind wir hier stark verwurzelt. Und das Wildnisgebiet war von Anfang an etwas sehr Bedeutendes für uns. Denn auch in unseren Werten spielt die Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle“, sagt Geschäftsführer Werner Stix.

Nach der ersten Sponsorveranstaltung bei der er den Wildnisgebiet-Geschäftsführer Christoph Leditznig kennengelernt hatte, stand für Stix fest: Das Projekt wird unterstützt. „Wir waren von der Idee, das Wissen um den Schutz und die besondere Funktion des Urwaldes einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, begeistert.“

Das Holzhandelsunternehmen wollte einen Beitrag zum Projekt Haus der Wildnis leisten. Zuerst als „normaler“, großzügiger Sponsor, dann auch als Vermittler von Sponsoren. „Holz ist unsere Welt. Das ist auch in unserem Logo vermerkt. Deshalb haben wir versucht, weitere Sponsoren aus unserem Lieferantenkreis zu lukrieren. Das Haus sollte aus einem nachhaltigen Produkt, Holz, gebaut werden“, erzählt Stix. Und das hat auch funktioniert. Über die Firma J.u.A. Frischeis konnte zum Beispiel in Folge auch das Architekturbüro Maurer und Partner gewonnen werden.