Österreich braucht Strom. Österreichs unabhängiger Stromnetzbetreiber APG im Gespräch.

Erstellt am 11. Mai 2021 (13:09)
Strom
Symbolbild
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Warum unterstützt Austrian Power Grid das Haus der Wildnis?
Austria Power Grid (APG): Das Haus der Wildnis steht für Nachhaltigkeit, Natur, Evolution, Vielfalt und Sicherheit im Sinne u.a. des Artenschutzes. Die APG sichert mit Ihrer Strominfrastruktur und Investitionen den Weg in eine sichere, innovative sowie nachhaltige Energiezukunft über Generationen hinweg. Bis 2030 100 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu decken, ist genauso eine Herausforderung, wie der Erhalt von naturbelassenen Lebensräumen. Beides hängt über den Kampf gegen den Klimawandel zusammen. Wir sehen daher viele Gemeinsamkeiten und unterstützen das Haus der Wildnis von Beginn an!

Wie viel Geld investieren Sie in Niederösterreich, damit die Energiewende gelingt?
APG: Unser größtes und wichtigstes Projekt in NÖ ist aktuell der Ersatzneubau der Weinviertelleitung, mit der die Versorgungssicherheit für Niederösterreich nachhaltig verbessert wird. Darüber hinaus wird die Voraussetzung für die weitere Integration und regionale Verteilung von Wind- und Sonnenenergie geschaffen. Das gesamte Projekt hat ein Volumen von mehr als 200 Mio Euro. Mit diesen Investitionen werden in der Bauphase alleine 600 Arbeitsplätze in Niederösterreich geschaffen – gerade jetzt besonders wichtig!

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Weinviertelleitung und dem NÖ Klima- und Energiefahrplan?
APG: Mit dem NÖ Klima- und Energiefahrplan stellt das Land NÖ die Weichen für eine saubere, erneuerbare und nachhaltige Energiezukunft. Dabei spielt der Ausbau von Windkraft und Photovoltaikanlagen die entscheidende Rolle. Allein im Bereich der PV soll die Leistung auf rd. 5.000 MW verzehnfacht werden. Und da kommt die Weinviertelleitung ins Spiel: der in Niederösterreich erzeugte bzw. überschüssige Strom kann über die neu geschaffenen Kapazitäten der Weinviertelleitung österreichweit optimal verteilt und genutzt werden – bespielweise in den Pumpspeicheranlagen im Westen Österreichs gespeichert werden.

Was erwarten Sie von der Kooperation mit dem Haus der Wildnis?
APG: Wir sehen gemeinsam mit dem Haus der Wildnis die Möglichkeit Begriffe wie Nachhaltigkeit, Energiewende oder gesellschaftliche Verantwortung in der Transformation begreifbar und erlebbar zu machen. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam mit dem HdW Plattformen für die sichere Transformation des Energiesystems schaffen.