Waldenstein verliert einen besonders engagierten Bürger. Mit dem Tod von Josef Laister verliert de Gemeinde Waldenstein einen engagierten Bürger, der in der Pfarre, beim Tennisverein, beim Sängerbund und auch beim Dorferneuerungsverein viele Spuren hinterlassen hat. Josef Laiser verstarb am 15. Juni im Alter von 78 Jahren.

Von Karin Pollak. Erstellt am 16. Juni 2021 (14:19)
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Der ehemalige Postbeamte war eng mit dem Tennisverein verbunden. „Josef Laister hatte eigentlich die Grundidee für die Gründung dieses Vereines, dem er als Vorstandsmitglied dann auch angehört hat. Er war sehr engagiert und hat auch viel Zeit für diesen Verein investiert. Die Säulen für den Zaun hat er selbst versetzt. Mitglied war er bis zuletzt“, betont Ehrenobmann Othmar Nowak. Mit Josef Laister verliere man ein Mitglied, ohne das es den Verein vielleicht gar nicht geben würde.

Jahrzehntelang gehörte Josef Laister auch dem Waldensteiner Sängerbund (heute Chor Waldenstein) an, den er auch als Obmann lange Zeit geleitet hat. Für dieses Engagement wurde ihm der Titel „Ehrenobmann“ verliehen. „Mit der Organisation zahlreicher Sängerfeste hat sich Josef Laister nachhaltig einen Namen gemacht“, würdigt Obfrau Marlene Zechmann das Wirken des Verstorbenen.

In der Pfarre Waldenstein hinterlässt Josef Laister eine sehr große Lücke. Als Kind wurde er Ministrant, war dann bei der Katholischen Jugend aktiv, wurde Jugendleiter und wirkte bei zahlreichen Theateraufführungen mit. „Meistens hat er dabei die Hauptrolle übernommen“, erinnert sich Anna Schuh vom Waldensteiner Pfarrgemeinderat. Von der Katholischen Jugend wechselte Laister in den Pfarrgemeinderat und übernahm das Amt des Mesners. „Diese Funktion hat er bis zuletzt ausgeführt“, betont Schuh.

Auch dem Dorferneuerungsverein Waldenstein gehörte Josef Laister an. Bei diesem Verein, der vor 52 Jahren gegründet worden ist, war der Verstorbene besonders engagiert. „In den letzten Jahren war das leider nicht mehr möglich“, sagt Obmann Markus Pölzl.

Auch Bürgermeister Alois Strondl zeigt sich vom Tod von Josef Laister betroffen. „Er war wirklich sehr engagiert und hat eine große Lücke in der Gemeinde hinterlassen.“
Das Begräbnis von Josef Laister beginnt am 19. Juni um 14 Uhr mit einem Requiem in der Pfarrkirche Waldenstein. Ab 10 Uhr besteht die Möglichkeit, sich persönlich von ihm zu verabschieden.