Kirchberg/Wa.: Was wurde aus Ex-Bürgermeister Lintner?. Ursprünglich stammt Erwin Lintner aus Friedersbach im Bezirk Zwettl, durch seine Frau Leopoldine kam er aber nach Kirchberg. Im August 1984 wurde der Maschinenbauingenieur relativ jung ins Bürgermeisteramt gewählt und bekleidete es bis Anfang 2010.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. August 2021 (04:18)
440_0008_8134330_gmu30was_wurde_aus_lintner.jpg
Erwin Lintner war über 25 Jahre Kirchberger Gemeindechef. Beim Roten Kreuz ist er immer noch tätig.
Karl Tröstl, Karl Tröstl

Im Jahr seiner Bürgermeisterwahl trat er auch dem Österreichischen Roten Kreuz bei und ist bis heute sehr aktiv. „Bei uns sind vier Personen in drei Generationen bei der Bezirksstelle Gmünd tätig“, erzählt Lintner: „Neben mir sind meine Gattin, unsere Tochter und auch unser Enkelsohn beim Roten Kreuz engagiert.“

Mit Ende Dezember 2012 trat er in den Ruhestand, wirklich ruhig wurde es um ihn trotzdem nicht: Anfang 2013 begann er einen Sanitäter-Kurs und eine Rot Kreuz-Fahrausbildung zu absolvieren. Beim Roten Kreuz leistet er 1.000 bis 1.500 freiwillige Stunden Dienst im Jahr – als Sanitäter oder Fahrer, bei der Team Österreich Tafel oder Betreutem Reisen gemeinsam mit seiner Gattin.

Außerdem hat er in seinem Garten und am Haus immer wieder einige Arbeiten zu erledigen. „Ich fühle mich sehr wohl bei meinen selbstgewählten Aufgaben und habe keinesfalls einen Pensionsschock erlitten“, sagt Lintner. -kt-