Polit-Debatte nach Blechsalat vor Stadtamt. Heftiger Crash mit vier beteiligten Autos in Gmünd: SP-Stadträte fordern Verlegung von E-Tankstelle weg von Kreuzungsbereich. VP-Preis: „Gar kein Zusammenhang!“

Von Markus Lohninger. Erstellt am 16. Juni 2021 (04:25)

Einen Aufsehen erregenden Unfall am 8. Juni mit vier beteiligten Autos und zwei Verletzten direkt vorm Stadtamt nimmt die SPÖ Gmünd zum Anlass, die Verlegung der 2017 vorm Amtshaus gebauten E-Tankstelle zu fordern. Diese bedeute hier „eine erhebliche Einschränkung der Verkehrssicherheit“, klagt Stadtrat Thomas Miksch. Mit einer Verlegung ums Eck in die Walterstraße werde auch der „steigenden Ladetätigkeit Rechnung getragen“, ergänzt Michael Bierbach via Aussendung. Und Stadtrats-Kollege Reinhard Langegger: „Auf die Verkehrssicherheit und auf den Schutz der Menschen muss Rücksicht genommen werden.“

Die E-Tankstelle erfülle alle rechtlichen Voraussetzungen, ein Verkehrsspiegel rückte zudem die Kreuzung ins Blickfeld, betont ÖVP-Klubchef Martin Preis. Vor allem beruft er sich auf den offiziellen Polizeibericht: „Der Unfall hatte überhaupt nichts mit der E-Tankstelle zu tun. Eine ältere Frau fuhr ungebremst aus der Schremser Straße in eine Kolonne vor der Ampel… sind wir froh, dass sich zu der Zeit niemand am Schutzweg befand.“

Dazu SP-Miksch: Es gebe in dem Bereich immer wieder Zwischenfälle – beim Abstellen von E-Autos vor der Ladesäule genauso wie beim Ausfahren aus der Walterstraße.

Umfrage beendet

  • Verlegung der E-Tankstelle beim Gmünder Amtshaus: Gute Idee?