Altes Presshaus ist bald Geschichte. Das altes Gebäude wird demnächst geschleift. Dafür wird die Fahrbahn in diesem Bereich breiter.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 13. Juni 2021 (04:46)
Presshaus in Groß-Schweinbarth
Das alte Presshaus an der Straße zum Kugelberg wird bald Geschichte sein. Hier soll die Straße übersichtlicher werden.
Edith Mauritsch

Einige Straßenbauarbeiten stehen in der nächsten Zeit an. In der Juni-Gemeinderatssitzung wurden nun die notwendigen Beschlüsse gefasst. Ein großes Projekt ist die Asphaltierung des Radweges – sowohl Richtung Bad Pirawarth als auch Richtung Matzen.

Straße sehr schmal, Kurve unübersichtlich

Schon vor einiger Zeit hat die Gemeinde zwei alte Häuser in der Grabengasse angekauft. Dach und Dachstuhl wurden bereits im Vorjahr abgetragen. Jetzt geht es an die Abbrucharbeiten. Ebenso ist ein Erdkeller zu hinterfüllen. Selbiges steht bei einem Presshaus am Kugelberg an. Die Straße ist dort sehr schmal, die Kurve unübersichtlich. Das alte Gemäuer soll nun zugunsten einer Verbreiterung der Fahrbahn weichen.

Parkplätze für Volksschule errichtet

Die Arbeiten in der Grabengasse sollen ehestmöglich beginnen. Hier werden Parkplätze auch für die nahe Volksschule errichtet. Die Beschlüsse fielen einstimmig, bis auf die Vergabe der Abbrucharbeiten. Hier stimmte Sandra Groiss von der SPÖ dagegen.

Ebenfalls noch heuer soll eine Straßenverbreiterung der Hanggasse durchgeführt werden. Mit den Bauarbeiten werden auch Wasser und Beleuchtung ergänzt bzw. erneuert. Die Masten sollen weg. Mit der NÖBIG wird auch die Glasfaserverrohrung gelegt. Die Kosten belaufen sich auf rund 137.000 Euro. Der Beschluss fiel einstimmig.

Die Parkplatzsituation am Hauptplatz ist als eher angespannt zu bezeichnen. Arztordination und Gemeindeamt befinden sich dort. Um hier Entspannung zu schaffen, werden in der Panzergasse sechs Längsparkplätze gebaut. Entsprechendes Grädermaterial könnte gegebenenfalls vom Rückbau der Zufahrten zu den Windradbau kommen. Die Panzergasse wird in weiterer Folge Einbahn Richtung Grabengasse mit einer Beschränkung bis 3,5 Tonnen.

Radweg wird durchgängig asphaltiert

Für die Radfahrer werden der Radweg zwischen Bad Pirawarth und Raggendorf sowie das am Gemeindegebiet liegende Stück Richtung Auersthal durchgängig asphaltiert. Rund 3,8 Kilometer stehen dann gut ausgebaut zur Verfügung. Von den geplanten Kosten von rund 177.000 Euro bleibt der Gemeinde lediglich eine Eigenleistung von etwa 27.000 Euro. Alles andere ist durch Förderungen gedeckt.

Für eine launige Situation sorgte die Bestellung von Gemeindeamtsmitarbeiter Stefan Cerwinka zum Datenschutzbeauftragten. ÖVP-Bürgermeisterin Marianne Rickl berichtete: „Stefan hat sich dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.“ – um mit Schmunzeln hinzuzufügen: „Wir haben ihn eigentlich gar nicht so gefragt.“