Ziel von Wieselburger Schulsprecherin: Landesebene. Emma Pöhacker, Schulsprecherin im Gym, kandidiert für Landesschülervertretung.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 19. Juni 2021 (08:46)
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Die 17-jährige Schulsprecherin des Gymnasiums Wieselburg Emma Pöhacker kandidiert für das Team Apollon der Schülerunion für die Landesschülervertretung.
Team Apollon, Team Apollon

Emma Pöhacker ist 17 Jahre alt und kommt aus Wieselburg. Aktuell geht sie in die 7. Klasse des BG/BRG Wieselburg und ist seit Herbst auch Schulsprecherin. Sie vertritt damit die Anliegen der rund 750 Schüler am BG/BRG. Bereits im Vorjahr war sie aktiv in der Schülervertretung des Gymnasiums tätig. Zuvor hatte sie in der Unterstufe und auch in der Oberstufe immer wieder auch als Klassensprecherin oder Stellvertreterin agiert.

Kandidatur bei Wahl Ende Juni

Jetzt will sie den nächsten Schritt wagen und kandidiert mit dem Team „Apollon“ der Schülerunion Niederösterreich bei der Wahl zur Landesschülervertretung, die am 24. und 25. Juni in St. Pölten stattfindet, um im kommenden Schuljahr die insgesamt 220.00 Schüler Niederösterreichs zu vertreten.

Die Landesschülervertretung (LSV) ist eine gesetzlich verankerte Vertretung, die jährlich am Ende des Schuljahres von den Schulsprechern jeder Schule gewählt wird. Sie steht der Politik in beratender Funktion zur Seite und versucht, eigene Projekte zu realisieren. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Schülerparlamente und Weiterbildungsveranstaltungen für Schülervertreter.

Pöchhaker will Corona-Learnings in den Fokus rücken

Das Team der LSV besteht in Niederösterreich aus 16 Vertretern aus dem AHS-Bereich, 16 aus dem BMHS-Bereich und ebenso 16 aus dem BS-Bereich – also 24 aktiven und 24 passiven Mandataren. Pöhacker kandidiert laut der internen Listenreihung für den passiven Bereich. In Vorbereitung auf das kommende Schuljahr haben die Kandidaten bereits Forderungen ausgearbeitet, auf die sie einen besonderen Fokus legen wollen.

Vor allem die sogenannten „Corona-Learnings“ sollen im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen: Welche Lücken des Bildungssystems wurden im vergangenen Jahr sichtbar und wie geht man mit den Auswirkungen um? Besonders in den Bereichen der Digitalisierung, psychischen Gesundheit und politischen Bildung sieht das Team Potenzial für Verbesserungen.

Emma Pöhacker möchte sich gerade im Bereich „Mental-Health“ besonders engagieren. „Denn die Auswirkungen der Pandemie sind gerade für die jungen Menschen verheerend. Zahlen von depressiven Symptomatiken haben sich bis zu verzehnfacht“, weiß die Wieselburgerin.